Zeitung Heute : Yin und Yang und wurscht

REIMZEIT Satire in unterschiedlichen Darreichungsformen: Alfred Dorfer

Das Zauberwort, um Alfred Dorfer ins Gedächtnis zu rufen, ist und bleibt „Indien“ – der Film, der ihn ab 1993, zusammen mit Josef Hader, auch bei Piefkes und anderen Deutschen bekannt machte. Schon immer tanzte der österreichische Allround-Kabarettist auf vielen Hochzeiten. Als ausgebildeter Schauspieler in Bühnenstücken und Filmen, als politisch wacher Satiriker in seiner Late-Night-Show „Dorfers Donnerstalk“ und in bislang fünf Soloprogrammen. Und wann immer es geht, ist Musik dabei. Seine Lieblingscombo – Peter Herrmann, Günther Paal und Lothar Scherpe – unterstützt ihn auch in „fremd“, der zwischen Kabarett und Theater changierenden Show, mit der Dorfer nun einmal mehr in Berlin gastiert. Das eher einsame Genre der Lesung pflegt der 49-Jährige am dritten Tag seines Gastspiels. Und dass auch diese Nachmittagsvorstellung alles andere als trocken ist, dafür sorgt schon die bunte Mischung, die den Reiz des Buches „Wörtlich“ (Blessing) ausmacht: Journalis- tische Glossen und Kommentare stehen neben Szenen und Dialogen, unter anderem auch aus der Bühnenfassung von „Indien“. Fieserweise nehmen wir die Verabschiedung des Publikums hier schon mal vorweg.eNTe

Wühlmäuse, 18./19.2., 20 Uhr: „fremd“,

20.2., 16 Uhr: Lesung

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