Zeitung Heute : Zehn, neun, acht ...

Johannes Boie

Von Johannes Boie

Der Beginn einer Woche, das Ende eines Jahres: ganz klar, am Montag, den 31. Dezember, wird gefeiert – auch in Reinickendorf.

Besonders festlich kann man den Jahreswechsel im Ernst-Reuter-Festsaal am Eichborndamm 215 - 239 (U-Bhf. Rathaus Reinickendorf) zelebrieren. Bereits um 16 Uhr beginnt ein Galakonzert unter dem Motto „Wienerische Traditionen“. Der Name leitet sich aus den Werken des österreichischen Komponistenduos Johann Strauss, Vater und Sohn, ab. Die Solistin Malgorzata Olejniczak wird von der Großen Philharmonie Polen begleitet, Dirigent ist Dariusz Mikulski. In der Pause wird dem Anlass entsprechend mit Sekt angestoßen, ehe Joseph Lanners Hofballtänze das neue Jahr gediegen einläuten. Karten für den festlichen Abend können ab 18 Euro erworben werden. Das Konzert soll rund zwei Stunden dauern. Die Silvesterkonzerte im Ernst-Reuter-Saal haben sich nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen Zugaben einen guten Namen gemacht.

Traditionell bummeln die Konzertbesucher nach dem Applaus geschlossen 150 Meter weiter zum Rathausplatz, wo das traditionelle Turmblasen vom Rathausturm stattfindet; ein ökumenischer Gottesdienst im Freien beginnt um 19 Uhr, auf dem Rathausplatz wird Glühwein gereicht. Beliebt ist dieses Abendprogramm auch deshalb, weil es früh endet: Wie das neue Jahr beginnen soll, kann dann jeder Besucher selbst entscheiden.

Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, die zahlreichen kulinarischen Angebote zu nutzen: zum Beispiel im Hotel „Haus Danneberg“ (Alt-Heiligensee 52-54), das auch dieses Jahr wieder seine traditionelle Silvesterfeier anbietet. Für 60 Euro pro Person gibt’s Empfangs-Cocktail, Weine, Fassbiere und Alkoholfreies. Beliebt ist auch das große Silvesterbuffet – mit leckerem Schweinefilet und Wild. Zur Verdauung darf getanzt werden. Kinder und Jugendliche sind zum halben Preis willkommen. Wer’s mondän mag, zahlt 25 Euro mehr und bleibt mit der oder dem Liebsten über Nacht, um am nächsten Morgen ein Neujahrsfrühstück am See zu genießen.

Das Café am Schäfersee in der Residenzstraße 43 bietet ebenfalls einen Silvester-Abend „all inklusive“. Für 50 Euro gibt es ein Feuerwerk sowie Getränke und Buffet von Suppe über Lachs bis zum Kasslerbraten. Auch hier obligatorisch: das Glas Sekt zum Anstoßen.

Zum gleichen Preis darf im Ristorante Mare, Scharnweberstraße 114, gefeiert werden. Beim Italiener legt man Wert auf ausgewählte Getränke: Aperitif und eine Flasche Prosecco für je zwei Personen sollen den guten Start ins neue Jahr garantieren. Und das alte Jahr geht auch hier satt zu Ende: 20 verschiedene Vorspeisen, Spanferkel und Lamm warten darauf, verzehrt zu werden. Getanzt wird beim Italiener auch, und zwar mindestens bis vier Uhr morgens.

Ganz gediegen – allerdings auch erst ab 74 Euro – kann man an den Tegeler Seeterrassen das neue Jahr begrüßen: ab 19.30 Uhr lockt das Palais am See mit der George Jackson Showband, einer ABBA-Revival-Show und großem Fünf-Nationalitäten-Buffet.

Günstiger ist der Eintritt an der „Lakeside“ (65 Euro pro Person) oder den „Humboldtstuben“ (55 Euro). Hier gibt es Musik mit DJ Hartmut Kupka und DJ Gert, aber auch Kinderspielzimmer für die Kleinen, damit der Abend nicht in Tränen endet. Ab 22.30 Uhr verbinden sich die Partys an den Seeterrassen, dann kann auf allen drei Ebenen des Hauses flaniert werden, ehe ein Feuerwerk das neue Jahr willkommen heißt.

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