Zeitung Heute : ZETTELKASTEN

Falscher Schimmelalarm: 

Weißer Belag im Hydro-Topf

Zeigt sich ein weißer Belag auf den Blähton-Kügelchen im Hydrokultur-Gefäß, denken die meisten Hobbygärtner sofort an Schimmel. Tatsächlich handelt es sich dabei aber nicht um Fäulnis erregende Pilze, sondern lediglich um Salzausblühungen, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn. An der Oberfläche lagern sich sowohl Salze aus dem Leitungswasser als auch aus dem Dünger ab. Beide sind völlig ungefährlich für Pflanze, Mensch und Tier. Ob Ausblühungen entstehen oder nicht, hängt vom Gießen ab. Wird Wasser bis zur Optimum-Marke auf dem Wasserstandsanzeiger eingefüllt, steigt die Feuchtigkeit in der Regel nicht bis an die Topfoberfläche. Ausblühungen finden dann unter der Oberfläche statt und werden nicht sichtbar. Das Waschen der Kügelchen beugt Ausblühungen vor. Besonders wirksam ist es, den Blähton rund eine Stunde in entsalztes Wasser zu legen – etwa Bügel- oder Batteriewasser. dpa

Wurzeln von Zwiebelblumen

sind besondere Hingucker

Bei vorgetriebenen Zwiebelblumen für die Wohnung wie Tulpen und Narzissen sind nicht nur Blüten und Blätter einen Blick wert. Mit etwas Vorsicht kann die Erde von den Wurzeln entfernt werden. In Glasgefäßen arrangiert, wird das filigrane Wurzelwerk zu einem besonderen Schmuckstück, so das Informationsbüro für Zwiebelblumen (IZB) in Düsseldorf. Als „Fundament“ für die Zwiebeln können zum Beispiel weiße Kieselsteine oder Muscheln verwendet werden.dpa

Topf-Christrosen allmählich

ans Freiland gewöhnen

Die elegante Christrose mit ihren großen weißen oder zartrosa Blüten bekommt man derzeit in vielen Blumengeschäften als Topfpflanze fürs Zimmer. Die „Königin des Winters“ gehört zu den aussterbenden Wildblumenarten und kann nach der Blüte im Garten weiterleben. Allerdings sollte man ihr dabei etwas Zeit zur Akklimatisierung lassen, wie die Gartenexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen raten. Damit der Temperaturunterschied nicht zu groß ist, lässt man sie nach der Blüte am besten bis März an einem kühlen und hellen Standort im Haus. Dann könne sie ohne Bedenken in den Garten gepflanzt werden, raten die Gartenexperten. Gut geeignet ist ein halbschattiger Platz mit humosem Boden. ddp

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