Zeitung Heute : Zum 400. Geburtstag Rembrandts

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Rembrandt – allein der Vorname des genialen Malers reicht aus, um Besucher in die Museen zu locken. Es ist einerseits seine schillernde Persönlichkeit, die fasziniert, andererseits sind es die Geschichten, die sich um seine Werke ranken. Denn immer wieder taucht die Frage auf: Ist das Gemälde ein echter Rembrandt oder nicht?

Wer dieser Rembrandt war, wie sich die Rezeption verändert hat, darauf geht in unserer Beilage das große Interview mit dem Berliner Experten Jan Kelch ein. Der Leiter des holländischen „Rembrandt Research Project“, Ernst van de Wetering, geht der Frage nach, warum die Abschreibung der Rembrandts die Menschen jedes Mal so schockiert hat. Damit eng verbunden ist Rembrandt als Wertanlage auf dem internationalen Kunstmarkt. Wir diskutieren anhand der Leidener Ausstellung die Frage nach seinen Familienmitgliedern auf den Gemälden, stellen Rembrandts Werkstatt und seine Sammlung vor. Stadtspaziergänge auf den Spuren des Malers durch seine Geburtsstadt Leiden und spätere Wirkungsstätte Amsterdam ergänzen das Ausstellungsprogramm.

Zwar begeht Rembrandt Harmenszoon van Rijn erst am 15. Juli seinen 400. Geburtstag, aber die Feierlichkeiten in den Niederlanden unter dem Motto „Rembrandt 400“ haben bereits am 14. Dezember 2005 begonnen, als Königin Beatrix die Ausstellung „Rembrandts Mutter, Mythos und Wirklichkeit“ in Leiden eröffnete. Übrigens: Die nächste Gelegenheit, Rembrandt zu feiern, bietet sich erst wieder 2019 zum 350. Todestag. Zeit genug für die Forschung, Neues zu entdecken. R. B.

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