Zeitung Heute : Zweifel an Japans Verfassung: Yoshimitsu Moritas "Keiho"

Während international der ökonomische Niedergang Japans Schlagzeilen macht, ist in Japan selbst vor allem der Untergang moralischer Werte ins Bewußtsein gerückt.Zentrales Thema ist in Yoshimitsu Moritas ästhetisch faszinierendem Suspense-Film Artikel 39 der japanischen Verfassung.Dieser Artikel sichert geistig und psychisch Kranken Straffreiheit zu.

Der Autor und Schauspieler Shibata (Shinichi Tsutsumi) bringt auf äußerst brutale Weise einen Mann und dessen schwangere Frau mit einem Messer um.Als er festgenommen wird, erklärt Morita, den Mord begangen zu haben, weil seine Opfer sein Ein-Personen-Stück kritisiert haben.Ein Richter attestiert Shibata eine gespaltene Persönlichkeit und setzt ihn auf freien Fuß.Doch die Ermittlerin Kafka Ogawa (Kyoka Suzuki) hat Zweifel an der psychischen Krankheit des Täters.

Die Produzenten Hikaru Suzuki und Hajime Yuki erklären zu diesem japanischen Thriller: "Der Film sondiert furchtlos und mit der Präzision eines Chirurgen erschütternde Ereignisse, mit denen sich die moderne Gesellschaft auseinandersetzt."

Regie: Yoshimitsu Morita.Darsteller: Shinichi Tsutsumi, Toru Emori.

17.Februar, 17 Uhr

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