Zeitung Heute : Zweimal verfolgt

Ein Buch und ein Film über das Schicksal einer Dresdner Jüdin

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Sie hat eine abenteuerliche Lebensgeschichte: Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 verhaftet und zur Zwangsarbeit gezwungen. Nach dem Krieg kehrt sie nach Dresden zurück, um ihren Mann zu suchen, und trifft dort, in Gestalt des Parteisekretärs, auf den SSOffizier, der sie vergewaltigt hat. 1996 hat die Regisseurin Freya Klier einen Dokumentarfilm über Johanna Krause gedreht: Heute wird er – gemeinsam mit dem Interviewband „Zweimal verfolgt“ – in Berlin vorgestellt.

19Uhr:Museum, Blinden-werkstatt Otto Weidt, Mitte,

Rosenthaler Str. 39, Tel. 28599407

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