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Anzeige : Deutsche Oper Berlin – Saison 2019/2020

Deutsche Oper Berlin – Winter 2019

Johann Strauß: DIE FLEDERMAUS

Die Schauspiel-Vorlage zu Johann Strauß‘ Erfolgsoperette DIE FLEDERMAUS spielt rund um ein großes Festgelage an Weihnachten – und auch die Operette selbst hat seit ihrer Uraufführung einen festen Platz als Silvesterknaller in den Spielplänen der Opernhäuser gefunden. Mit dem großen Lobgesang auf den Champagner, der Verbrüderung aller Maskierten und der turbulenten Bäumchen-wechsle-dich-Handlung passt sie wie kein anderes Stück in die Zeit „zwischen den Jahren“.

Es sind die Walzerseligkeit und die Polkarhythmen, das sich stets noch steigernde Komisch-Absurde genauso wie das Wehmütige in dieser Operette aller Operetten, die dem Regisseur Rolando Villazón in die Karten spielen. Beginnend im großbürgerlichen Salon der Eisensteins führt er sein Ensemble zu einem abgründigen Fest ins geteilte Deutschland der 1950er Jahre. Maskerade und So-tun-als-ob gehören in der nächtlichen Zwischenwelt zum Versteckspiel genauso dazu wie reichlich Alkohol. Befeuert von der Intrige des gedemütigten Dr. Falke manövriert sich das Ehepaar Eisenstein in einen Ehekrach, der im Gefängnis einer ferneren, aber auch schon etwas vergilbten Zukunft seinen Höhepunkt erlebt: Geliebt und betrogen wird immer ... In diesem Sinne: FLEDERMAUS forever!

Vorstellungen: 20., 25., 31. [2x] Dezember 2019; 2. Januar 2020


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Märchenzeit in der Oper
Märchenzeit in der OperFoto: Thomas Aurin

Märchenzeit in der Oper

DIE SCHNEEKÖNIGIN (für Kinder ab 8 Jahren) in der Tischlerei

Witz, Humor, Schauder, Spannung – musizierende Blumen, ein Tuba-Rentier, die magische Synthesizer-Welt der Schneekönigin und natürlich Kay und Gerda sind nur einige Zutaten dieser Kinderoper, die mehr kann als Wimpernaufschlag und Wespentaille … Der australische Komponist Samuel Penderbayne und Brigitte Dethier – eine der erfahrensten Regisseurinnen des deutschen Kindertheaters – entwickeln ein Road-Movie für eine Schauspielerin, drei Sänger*innen und fünf Instrumentalist*innen.

22., 23. [2×], 24., 26. – 29., 30. [2×] November; 1., 3. – 6., 7. [2×], 8., 10., 11., 13., 14. [2×], 17. – 20., 21. [2×], 25. [2×], 28., 29. Dezember 2019 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin
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… und im Großen Haus
Kinder tanzen: DER NUSSKNACKER ab 4 Jahren
Kinderballett nach Pjotr I. Tschaikowskij mit der Kinder Ballett Kompanie Berlin / Musik vom Tonband
4., 16., 21., 28. Dezember 2019
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DAS MÄRCHEN VON DER ZAUBERFLÖTE ab 5 Jahren
Moderierte Kinder-Oper nach Wolfgang Amadeus Mozart mit Ensemblesolist*innen und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin
9. [2×], 12. Dezember 2019
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HÄNSEL UND GRETEL ab 8 Jahren
Oper von Engelbert Humperdinck mit Ensemblesolist*innen, Kinderchor und Orchester der Deutschen Oper Berlin
Termine: 15., 16., 23. [2×] Dezember 2019; 4., 5. Januar 2020
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Leos Janacek: JENUFA

Kompositorische Weitsicht, aber vor allem Mut hat Janáček bewiesen, als er die tschechische Prosa in seine Musik hinüberrettete, und dies in einer Zeit, da der Übergang vom Vers zur Prosa in Opernlibretti längst noch nicht vollzogen war. Denn die extreme Stilisierung der Gattung schien unvereinbar mit dem wirklichkeitsnahen Kern der Prosa. Janáček aber lehrte, dass dies möglich war, dass durch eben diese Realitätsnähe der humanistische Gedanke des Werks umso klarer hervortritt: So folgen wir den Figuren durch den Jahreslauf, erleben einen hitzig-brutalen Sommer, einen eisig-grausamen Winter. Im beginnenden Frühjahr schließlich werden wir Zeugen, wie die unter unglücklichem Stern stehende Hochzeit in ein großes Schuldeingeständnis mündet. Janáček erzählt auf tief bewegende Art von der Enge und Bigotterie, der Tradition und Kontrolle des bäuerlichen Lebens seiner mährischen Heimat.

Steva, der Erbe der Mühle, hat sich durch Bestechung dem Einzug zum Militär entzogen und damit den Weg freigemacht für die Hochzeit mit seiner Jenufa, die bereits schwanger ist. Die Küsterin, Jenufas Stiefmutter, ist eine angesehene Frau im Dorf und Hüterin über die strengen Sittengesetze. Sie verhindert die Hochzeit mit Steva, weil sie der Schönling, der den Frauen, dem Alkohol und dem Spiel allzu zugeneigt ist, an ihre eigene unglückliche Ehe mit Jenufas verstorbenem Vater erinnert. Im zweiten Akt ist Stevas Sohn schon geboren. Die Stiefmutter hält Jenufa und ihr Kind versteckt. Laca, der einst verschmähte Bruder des Kindsvaters, soll’s nun richten. Doch das Kind ist im Wege. Und wir sehen der Küsterin, diesem Bollwerk moralischer Strenge, dabei zu, wie ein vollkommen unfassbarer Plan still in ihr heranreift und Gewalt über sie gewinnt: „Laca, glaube mir, das Kind ist ja gestorben. Tot ist es.“

Vorstellungen: 12., 17., 25., 31. Januar 2020

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Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin