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Anzeige : Deutsche Oper Berlin – Saison 2017/2018

Deutsche Oper Berlin – Saison 2017/2018

DIE FLEDERMAUS
JOHANN STRAUSS: DIE FLEDERMAUSFoto: Realgestalt


Johann Strauß: DIE FLEDERMAUS

Man nehme eine französische Gesellschafts-Komödie und würze diese mit Lokalkolorit, Tanz-Rhythmen und eingängigen Melodien. Entstanden ist daraus die beliebteste und meistgespielte Operette überhaupt: DIE FLEDERMAUS. Im Zentrum der Handlung steht der Lebemann Gabriel von Eisenstein (Thomas Blondelle), der eine anzutretende Haftstrafe nutzt, um noch einmal so richtig auf den Putz zu hauen: Ein Maskenball beim legendären Prinzen Orlofsky (Angela Brower) gibt ihm die Chance, seine eingerosteten Verführungskünste aufzufrischen – die ungarische Gräfin, die ihn um den Finger wickelt, ist nur justament die eigene Gattin (Annette Dasch) in Verkleidung. Nichtsdestotrotz wird fröhlich getrunken und gefeiert – und der morgendliche Katzenjammer inklusive Kater zum Antritt der Gefängnisstrafe ist vorprogrammiert.

Strauß und sein Librettist Genée halten mit dieser Komödie dem von Dünkel erfüllten Großbürgertum der k. u .k.-Monarchie den Spiegel vor und entfalten eine bitterböse Gesellschaftskritik. Das Komisch-Absurde, aber durchaus auch Wehmütige der FLEDERMAUS spielt Rolando Villazón in die Karten, der als Regisseur nun an die Bismarckstraße zurückkehrt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Donald Runnicles.

Premiere: 28. April 2018 / Weitere Vorstellungen: 1., 5., 8., 29. Mai; 3., 8. Juni 2018

Besetzungen, Informationen, Fotos und Trailer



Verdi-Tage 2018 / 3. – 27. Mai 2018

Wer Oper sagt, denkt unweigerlich an Giuseppe Verdi: Seine Meisterwerke haben in ihrer Verschmelzung von individuellem Schicksal und gesellschaftlicher Perspektive unseren Begriff von Musiktheater geprägt. Auch deshalb gehören Opern wie LA TRAVIATA, RIGOLETTO und NABUCCO heute noch zu den größten Herausforderungen für ihre Interpreten: Für Sänger, denen Verdi psychologische Durchdringung ihrer Figuren bei gleichzeitiger absoluter Beherrschung des dramatischen Belcanto abfordert, ebenso wie für Regisseure, die hier elementare menschliche Triebkräfte und politische Aussage zugleich verdeutlichen müssen. Im Rahmen der Verdi-Tage zeigt die Deutsche Oper Berlin sechs der größten Opern Verdis in exemplarischen Deutungen und Besetzungen: RIGOLETTO in der Inszenierung von Jan Bosse mit u. a. Stephen Costello, Simon Keenlyside und Albina Shagimuratova, EIN MASKENBALL in der Sichtweise von Götz Friedrich mit Dmytro Popov, Luca Salsi und Anja Harteros, DER TROUBADOUR nach einer Inszenierung von Hans Neuenfels mit Maria Agresta, Simone Piazzola, Anita Rachvelishvili und Murat Karahan, LA TRAVIATA in der Regie von Götz Friedrich mit Maria Agresta, Attilio Glaser und Gabriele Viviani, NABUCCO in der Deutung von Keith Warner mit Zeljko Lucic und Ekaterina Metlova sowie DON CARLO in einer Inszenierung von Marco Arturo Marelli mit Ildebrando D’Arcangelo, Yosep Kang, Etienne Dupuis, Anja Harteros und Elena Zhidkova. Eine Verdi-Gala mit Angela Gheorghiu und Saimir Pirgu bildet den großen Abschluss.


Georges Bizet: Carmen
Informationen zu Werk und Besetzung sowie Fotos

Die Titelheldin von Bizets 1875 uraufgeführter CARMEN gehört zu den mythischen Figuren der Kulturgeschichte und ist zum Spiegel der Sehnsüchte und Leitbilder, aber auch der Moralvorstellungen verschiedenster Epochen geworden. Carmens radikaler Freiheitsdrang, dem sie ihr Leben unterordnet, stellt nach wie vor alle Vorstellungen von sozialer Bindung auf den Prüfstand. Auf beunruhigende Weise vereinen sich im Handeln Carmens darwinistische Züge mit einem rückhaltlosen Materialismus. Sie scheint archaisch und proletarisch zugleich. Diese interpretatorische Offenheit der Carmen und gleichzeitig ihr tiefes Geheimnis faszinieren den norwegischen Regisseur Ole Anders Tandberg. Er sieht in Carmen nicht nur die Seherin, das Lustobjekt und die Anarchistin, sondern einen Menschen, der diese Rollen aus Angst vor emotionaler Verletzung einnimmt. Eine Frau, die durch die aufrichtige Liebe Don Josés zumindest für Augenblicke hinter die Fassade ihrer Distanz schaffenden Carmen-Posen blicken lässt. Eine Carmen aus der Perspektive Ibsens und Strindbergs also, für die Tandberg mit Clémentine Margaine eine charismatische Sängerdarstellerin zur Verfügung steht.

Premiere am 20. Januar 2018 / Weitere Vorstellungen am 24., 27. Januar; 4., 10. Februar; 30. Mai; 1., 7., 9., 16. Juni 2018

Besetzungen, Informationen, Fotos und Trailer

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Der Spielplan der Saison 2017/2018
u. a. Georges Bizet CARMEN – Francesco Cilea L’ARLESIANA – Gaetano Donizetti LUCIA DI LAMMERMOOR – MARIA STUARDA (konzertant) – Charles Gounod FAUST – Erich Wolfgang Korngold DAS WUNDER DER HELIANE – Ruggero Leoncavallo DER BAJAZZO – Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA – Giacomo Meyerbeer LE PROPHETE – Wolfgang Amadeus Mozart COSI FAN TUTTE – DON GIOVANNI – DIE HOCHZEIT DES FIGARO – DIE ZAUBERFLÖTE – nach Wolfgang Amadeus Mozart DAS MÄRCHEN VON DER ZAUBERFLÖTE – Amilcare Ponchielli LA GIOCONDA – Sergei Prokofjew DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN – Giacomo Puccini LA BOHEME – MADAMA BUTTERFLY – TOSCA – TURANDOT – Aribert Reimann L’INVISIBLE – Gioacchino Rossini DER BARBIER VON SEVILLA – IL VIAGGIO A REIMS – Dmitri Schostakowitsch LADY MACBETH VON MZENSK – Johann Strauß DIE FLEDERMAUS – Richard Strauss ELEKTRA – SALOME – Giuseppe Verdi AIDA – DON CARLO – EIN MASKENBALL – NABUCCO – RIGOLETTO – LA TRAVIATA – DER TROUBADOUR – Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – LOHENGRIN – TANNHÄUSER

Interpretinnen und Interpreten
u. a. Maria Agresta, Dinara Alieva, Daniela Barcellona, Emma Bell, Okka van der Damerau, Diana Damrau, Annette Dasch, Catherine Foster, Angela Gheorghiu, Edita Gruberova, Rachel Harnisch, Anja Harteros, Hui He, Evelyn Herlitzius, Sara Jakubiak, Petra Lang, Clémentine Margaine, Ricarda Merbeth, Liudmyla Monastyrska, Olga Peretyatko, Anita Rachvelishvili, Tatiana Serjan, Gabriele Schnaut, Maria José Siri, Anna Smirnova, Doris Soffel, Pretty Yende, Sonia Yoncheva, Guanqun Yu, Dolora Zajick, Ain Anger, Thomas Blondelle, Markus Brück, Joseph Calleja, Ildebrando D’Arcangelo, Alex Esposito, George Gagnidze, Günther Groissböck, Bryan Hymel, Ante Jerkunica, Brandon Jovanovich, Simon Keenlyside, Tobias Kehrer, Zeljko Lucic, Ambrogio Maestri, Thomas Johannes Mayer, Leo Nucci, George Petean, Simone Piazzolla, Matthew Rose, Kurt Rydl, Fabio Sartori, Andreas Schager, Peter Seiffert, Tim Severloh, Sir Bryn Terfel, Nicolas Testé, Burkhard Ulrich, Klaus Florian Vogt, Josef Wagner

Berlins größtes Opernhaus - Die Deutsche Oper Berlin

Es war eine kleine Kulturrevolution, die Charlottenburgs Bürger wagten, als sie vor über 100 Jahren die Deutsche Oper Berlin gründeten. Deren Ideal einer Bürgeroper ohne Pomp und Plüsch fühlte sich auch Architekt Fritz Bornemann verpflichtet, als er 1961 nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Haus neu erbaute: Hervorragende Sicht und Akustik bieten den Rahmen für Musiktheater von Ausnahmerang, die großzügigen Foyers sind kultureller Treff der Hauptstadt. Internationale Stars und ein erstklassiges Ensemble sind in dem an Regiehandschriften reichen Repertoire zu erleben: Mozart, Verdi, Wagner, Meyerbeer, Berlioz, Puccini, Strauss oder Britten spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die zeitgenössische Oper. Das Orchester gehört unter Leitung von Donald Runnicles zu den herausragenden Klangkörpern, gastierend u. a. beim Musikfest Berlin und den BBC Proms. Seit 2012 zeichnet Dietmar Schwarz als Intendant für die künstlerische Bandbreite des Hauses verantwortlich, unter dessen Leitung sich auch die Studiobühne »Tischlerei« zu einer Institution für partizipatives Musiktheater und Uraufführungen entwickelte.

Tickets und Informationen

Tickets und Informationen

Ticket Hotline:
030 / 343 84 343

Online:
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Premieren:
www.deutscheoperberlin.de

Anfahrt

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin