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Anzeige : Deutsche Oper Berlin – Saison 2018

Deutsche Oper Berlin – Saison 2018

Erich Wolfgang Korngold: DAS WUNDER DER HELIANE

Einen vergessenen Schatz der Operngeschichte hebt die Deutsche Oper Berlin am 18. März mit der Premiere von DAS WUNDER DER HELIANE. Erich Wolfgang Korngold war einer der berühmtesten Komponisten seiner Zeit und die Ankündigung einer neuen Oper elektrisierte die Häuser im Jahr 1927. Schon kurz nach der Uraufführung rissen sich die Bühnen um die Partitur der HELIANE. Innerhalb eines Jahres fanden Premieren an elf Häusern statt, von Wien, München, Breslau, Danzig bis zur Deutschen Oper Berlin, die damals noch Städtische Oper hieß. Doch das von den Nazis verhängte Aufführungsverbot des jüdischen Komponisten ließ das Werk in der Versenkung verschwinden – bis in unsere Zeit. Nun steht die Wiederentdeckung an: Erich Wolfgang Korngold schrieb eine gewaltige Partitur für DAS WUNDER DER HELIANE mit üppig besetztem Orchester.

Die Handlung ist märchenhaft und zeitlos: Ein eiskalter Herrscher ohne Liebesfähigkeit, seine unglückliche Frau Heliane und ein unbekannter „Fremder“ stehen im Zentrum einer packenden Dreiecksgeschichte über Liebe, Hass und das Warten auf Erlösung. Der Fremde scheint Glück und Liebe in das Land bringen zu können. Heliane verliebt sich in ihn. Als der Herrscher diesen Treuebruch entdeckt, zwingt er seine Frau, mit einem „Wunder“ zu beweisen, dass sie unschuldig ist. Und auf diese wundersame Erlösung hofft schließlich das ganze Land. Mit großem Pathos erzählt Erich Wolfgang Korngold in dieser Oper von der Kraft der Liebe. Seine Musik dafür leuchtet und blüht in den üppigsten Farben der Spätromantik. Unter musikalischer Leitung von Marc Albrecht und in einer Inszenierung von Christof Loy sind Sara Jakubiak in der Titelpartie, Josef Wagner als ihr herzloser Ehemann und Brian Jagde als „Fremder“ zu erleben.

Premiere: 18. März 2018 / Vorstellungen: 22., 30. März; 1., 6. April 2018
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Verdi-Tage 2018 / 3. – 27. Mai 2018

Wer Oper sagt, denkt unweigerlich an Giuseppe Verdi: Seine Meisterwerke haben in ihrer Verschmelzung von individuellem Schicksal und gesellschaftlicher Perspektive unseren Begriff von Musiktheater geprägt. Auch deshalb gehören Opern wie LA TRAVIATA, RIGOLETTO und NABUCCO heute noch zu den größten Herausforderungen für ihre Interpreten: Für Sänger, denen Verdi psychologische Durchdringung ihrer Figuren bei gleichzeitiger absoluter Beherrschung des dramatischen Belcanto abfordert, ebenso wie für Regisseure, die hier elementare menschliche Triebkräfte und politische Aussage zugleich verdeutlichen müssen. Im Rahmen der Verdi-Tage zeigt die Deutsche Oper Berlin sechs der größten Opern Verdis in exemplarischen Deutungen und Besetzungen: RIGOLETTO in der Inszenierung von Jan Bosse mit u. a. Stephen Costello, Simon Keenlyside und Albina Shagimuratova, EIN MASKENBALL in der Sichtweise von Götz Friedrich mit Dmytro Popov, Luca Salsi und Anja Harteros, DER TROUBADOUR nach einer Inszenierung von Hans Neuenfels mit Maria Agresta, Simone Piazzola, Anita Rachvelishvili und Murat Karahan, LA TRAVIATA in der Regie von Götz Friedrich mit Maria Agresta, Attilio Glaser und Gabriele Viviani, NABUCCO in der Deutung von Keith Warner mit Zeljko Lucic und Ekaterina Metlova sowie DON CARLO in einer Inszenierung von Marco Arturo Marelli mit Ildebrando D’Arcangelo, Yosep Kang, Etienne Dupuis, Anja Harteros und Elena Zhidkova. Eine Verdi-Gala mit Angela Gheorghiu und Fabio Sartori bildet den großen Abschluss.

Georges Bizet: Carmen
Die Titelheldin von Bizets 1875 uraufgeführter CARMEN gehört zu den mythischen Figuren der Kulturgeschichte und ist zum Spiegel der Sehnsüchte und Leitbilder, aber auch der Moralvorstellungen verschiedenster Epochen geworden. Carmens radikaler Freiheitsdrang, dem sie ihr Leben unterordnet, stellt nach wie vor alle Vorstellungen von sozialer Bindung auf den Prüfstand. Auf beunruhigende Weise vereinen sich im Handeln Carmens darwinistische Züge mit einem rückhaltlosen Materialismus. Sie scheint archaisch und proletarisch zugleich. Diese interpretatorische Offenheit der Carmen und gleichzeitig ihr tiefes Geheimnis faszinieren den norwegischen Regisseur Ole Anders Tandberg. Er sieht in Carmen nicht nur die Seherin, das Lustobjekt und die Anarchistin, sondern einen Menschen, der diese Rollen aus Angst vor emotionaler Verletzung einnimmt. Eine Frau, die durch die aufrichtige Liebe Don Josés zumindest für Augenblicke hinter die Fassade ihrer Distanz schaffenden Carmen-Posen blicken lässt. Eine Carmen aus der Perspektive Ibsens und Strindbergs also, für die Tandberg mit Clémentine Margaine eine charismatische Sängerdarstellerin zur Verfügung steht.

Premiere am 20. Januar 2018 / Weitere Vorstellungen am 30. Mai; 1., 7., 9., 16. Juni 2018'
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Berlins größtes Opernhaus - Die Deutsche Oper Berlin

Es war eine kleine Kulturrevolution, die Charlottenburgs Bürger wagten, als sie vor über 100 Jahren die Deutsche Oper Berlin gründeten. Deren Ideal einer Bürgeroper ohne Pomp und Plüsch fühlte sich auch Architekt Fritz Bornemann verpflichtet, als er 1961 nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Haus neu erbaute: Hervorragende Sicht und Akustik bieten den Rahmen für Musiktheater von Ausnahmerang, die großzügigen Foyers sind kultureller Treff der Hauptstadt. Internationale Stars und ein erstklassiges Ensemble sind in dem an Regiehandschriften reichen Repertoire zu erleben: Mozart, Verdi, Wagner, Meyerbeer, Berlioz, Puccini, Strauss oder Britten spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die zeitgenössische Oper. Das Orchester gehört unter Leitung von Donald Runnicles zu den herausragenden Klangkörpern, gastierend u. a. beim Musikfest Berlin und den BBC Proms. Seit 2012 zeichnet Dietmar Schwarz als Intendant für die künstlerische Bandbreite des Hauses verantwortlich, unter dessen Leitung sich auch die Studiobühne »Tischlerei« zu einer Institution für partizipatives Musiktheater und Uraufführungen entwickelte.

Tickets und Informationen

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030 / 343 84 343

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Premieren:
www.deutscheoperberlin.de

Anfahrt

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin