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Aila Kruska KARRIERE OUTPLACEMENT : Mission impossible? Vom Bank-Angestellten zum Krankenkassen-Mitarbeiter

Mission impossible? Vom Bank-Angestellten zum Krankenkassen-Mitarbeiter. Ein Überweisungsträger - schon fast ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/126347 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Aila Kruska KARRIERE OUTPLACEMENT/www.fotolia.de"
Mission impossible? Vom Bank-Angestellten zum Krankenkassen-Mitarbeiter. Ein Überweisungsträger - schon fast ein Relikt aus dem...

Frankfurt (ots) - Die Digitalisierung wirkt sich auf die Arbeitswelt aus. Verändern sich zusätzlich die geschäftlichen Rahmenbedingungen, wie gerade bei den Banken, so müssen viele Unternehmen ihre Personalstrukturen weiter anpassen. Die Stichwörter "Personalabbau" und "einvernehmliche Trennung" liegen in der Luft. Aila Kruska, Karriere- und Outplacementberaterin in Frankfurt, zeigt mit ihrer "3-Schritt-Strategie" auf, wie Menschen sich beruflich neu aufstellen und ihre Erfahrungen in andere Branchen (oder: in Branchen mit mehr Potenzial) übertragen können.

Können Sie sich daran erinnern, wie Sie oder Ihre Eltern früher Überweisungsformulare handschriftlich ausgefüllt und bei einer Bankfiliale abgegeben haben? Diese Zeiten sind längst vorbei. Laut Branchenverband BITKOM wickelt 2016 jeder zweite Deutsche (16 bis 74-jährigen) seine Bankgeschäfte über das Internet ab. Wie hat sich dadurch die Arbeit in der Bankfiliale bzw. im Zahlungsverkehr verändert? Während früher Bankangestellte noch am gleichen Tag die Daten der Überweisungsträger ins bankeneigene System eingaben, werden heute die wenigen Formulare, die noch in den Filialen eingehen, vor Ort gescannt und zur Weiterverarbeitung auf elektronischem Weg ins Rechenzentrum gesendet. Lediglich elektronisch nicht lesbare Formulare werden von Bankangestellten im Zahlungsverkehr noch nachbearbeitet oder erfasst.

Die Folge für die Mitarbeiter im Zahlungsverkehr?

Das Arbeitsaufkommen im Zahlungsverkehr ist massiv zurückgegangen und es werden weniger "flinke Hände" in diesem Bereich benötigt. Sofern die betroffenen Mitarbeiter über die notwendigen Qualifikationen verfügen, werden sie innerhalb der Bank andere Aufgaben übernehmen können. Welche Alternativen bieten sich aber denjenigen, die innerhalb der Bank nicht weiterbeschäftigt werden können? Aila Kruska, die als Outplacement-Beraterin schon viele Hundert Jobsuchende beraten hat, empfiehlt in diesem Fall die sogenannte 3-Schritt-Strategie:

Schritt 1: Startpunkt Kompetenzen-Screening

Zunächst einmal steht ein Kompetenz-Screening an. "Denn Bankangestellter ist nicht gleich Bankangestellter", bringt es der Bewerbungsprofi auf den Punkt. "Auf Sachbearbeiter-Level arbeiten Menschen unterschiedlichster Ausbildungen - neben Bankkaufleuten zum Beispiel Kaufleute für Büromanagement oder ausgebildete Datenerfasser." Beim Kompetenz-Screening werden detailliert die Fähigkeiten und Fertigkeiten herausgearbeitet, die sich hinter den täglichen Aufgaben verstecken. "Ich stelle ziemlich viele Fragen, zum Beispiel "Kann dieser Job wirklich von jedem gemacht werden?" oder "Was braucht's dazu, die Aufgabe genau in dieser Qualität zu erledigen?" Hinter: "Wie sollte eine Person gestrickt sein, damit sie diesen Job genauso gut wie Sie erledigen kann?", versteckt sich die Frage nach hilfreichen Persönlichkeitsmerkmalen. Die anfangs erwähnten Datenerfasser zeichnen sich zum Beispiel durch eine hohe Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und große Sorgfalt im Umgang mit Zahlen und Daten aus.

Schritt 2: Die Ziellinie favorisiertes Aufgabengebiet und Branchen

Nach dem Kompetenz-Screening folgt die Entscheidung über die zukünftige Tätigkeit und in Frage kommenden Branchen. Hier bietet sich zunächst die Suche nach Unternehmen der gleichen Branche an. Für viele Bewerber funktioniert das gut. "Ist die Branche allerdings von massiven Veränderungen betroffen, wie es zum Beispiel 2013 für die Solarbranche der Fall war, so ist dies kein wirklich empfehlenswertes Vorgehen," berichtet Aila Kruska. Hier ist nun eine gute Spürnase und "über den Tellerrand schauen" angesagt. "Ein Mitarbeiter aus dem Zahlungsverkehr, könnte zum Beispiel überlegen, welche anderen Unternehmen und Organisationen Informationen und Daten in Gesprächen ermitteln und diese erst zu einem späteren Zeitpunkt elektronisch erfassen und verarbeiten." Ein Beispiel aus Aila Kruskas aktueller Beratungspraxis zeigt: Dies ist bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit einer Person durch den sogenannten Medizinischen Dienst der Fall, also bei der Beantragung von Leistungen bei der Pflegekasse. Da diese wiederum den Krankenversicherungen zugeordnet sind, werden somit AOK & Co zu potenziellen Arbeitgebern von Datenerfassungs-Profis. "Statt Kontonummern und Euro-Beträgen geht es hier um Gesundheitszustand und detaillierten Pflegebedarf", fasst Aila Kruska zusammen. Das Inkrafttreten des neuen Pflegestärkungsgesetz Anfang 2017 und der damit verbundene Ersatz der drei Pflegestufen durch nun fünf Pflegegrade bedeutet während der Umstellungsphase einen bedeutenden Mehraufwand für die Krankenkassen. "Und Datenerfassungs-Profis, die beruflich mehr mit Menschen zu tun haben möchten, könnten dagegen ihr Tätigkeitsfeld ausweiten. Zum Beispiel in Richtung Vertriebsinnendienst, bei dem sie Kundenaufträge telefonisch aufnehmen und elektronischen erfassen, Kundenanfragen beantworten und Kundenstammdaten verwalten und anlegen. Ein Einarbeiten in SAP R/3 ist dafür häufig notwendig", ergänzt die Outplacement-Beraterin aus Frankfurt.

Schritt 3: Bewerbungsunterlagen für Nicht-Banker "übersetzen"

Stehen auch angestrebte Branche und Aufgabenfeld fest, so müssen "nur noch" die Bewerbungsunterlagen so formuliert werden, dass Sie von Personalentscheidern der neuen Branche auch wirklich verstanden werden. Ein Bankangestellter, der hierbei ausschließlich auf bank-spezifisches Vokabular setzt, hat in diesem Fall als Bewerber schlechte Karten. Eine Übersetzung ist notwendig. Für den Datenerfasser im Zahlungsverkehr bedeutet dies zum Beispiel das Übersetzen der Aufgabe "Abwicklung des beleghaften Zahlungsverkehrs" in möglicherweise "manuelle Datenerfassung von papierhaften Belegen im elektronischen System". Und für die Tätigkeit "Archivierung und Kontrolle der Primanoten" bieten sich die Übersetzungen "Archivierung von Mitschriften und Dokumenten (analog und digital)" und "Kontrolle, Korrektur und Dokumentation der Dateneingabe entsprechend der Unternehmensrichtlinien" an.

Nach dieser 3-Schritt-Strategie folgt dann wie gewohnt die eigentliche Jobsuche: Bewerbungen auf Stellenangebote, die Ansprache von geeigneten Personalvermittlern. "Nach wie vor zählt die Mund-zu-Mund-Propaganda - auf Neudeutsch auch Netzwerken genannt - immer noch zu den Top 3 der erfolgreichen Suchmethoden," ergänzt Aila Kruska.

Über die Autorin

Aila Kruska ist Karriere- und Outplacementberaterin und hat seit dem Jahr 2000 gut 700 Fach- und Führungskräfte bei der beruflichen Neuorientierung beraten. Seit 5 Jahren berät sie unter dem Namen Aila Kruska KARRIERE OUTPLACEMENT Unternehmen und Mitarbeiter bei Veränderungsprozessen.

Pressekontakt:
Aila Kruska KARRIERE OUTPLACEMENT
60433 Frankfurt
069/95518009
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