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VHV Gruppe : VHV Gruppe wächst im Geschäftsjahr 2016 in allen Geschäftsfeldern - Digitalisierung mit Nachdruck vorangetrieben

Hannover (ots) - - Konzernergebnis von 127,8 Mio. Euro - Komposit- und Lebengeschäft steigern Beiträge - Gruppenweit über 10 Millionen Versicherungsverträge - Rating von Standard & Poor's auf A+ verbessert

Die VHV Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen in den Märkten ihre sehr positive Entwicklung der zurückliegenden Jahre mit einem Jahresüberschuss von EUR 127,8 Millionen Euro fortgesetzt. Zu dieser erfolgreichen Entwicklung haben alle Geschäftsfelder beigetragen: Das Unternehmen konnte im Komposit- wie im Lebenbereich seine Vertragszahlen erstmals in der Unternehmensgeschichte auf über 10 Millionen Verträge ausbauen und gleichzeitig seine verdienten Bruttobeiträge in beiden Bereichen steigern. Mit einer erneut deutlichen Steigerung seiner Ertragskraft und Profitabilität konnte das Unternehmen damit wichtige Voraussetzungen dafür schaffen, seinen begonnenen Weg der nachhaltigen Digitalisierung aus einer Position der Stärke heraus weiter zu verfolgen.

Dabei profitierte der Kompositbereich erneut von einem marktüberdurchschnittlichen Vertrags- und Beitragswachstum im Kfz-Geschäft sowie den Sach-, Haftpflicht-, Unfall-, Kredit- und Technischen Versicherungen und einer weiter gesteigerten Effizienz im Schadenmanagement. Als Spezialversicherer der Bauwirtschaft profitierte die VHV von ihrer ausgewiesenen Kompetenz sowie einer unverändert starken Baukonjunktur. Die daraus resultierenden steigenden Lohn-, Umsatz- und Honorarsummen bilden die Grundlage für die Beitragsbemessung der Bauversicherungen.

Auch im Lebenbereich konnte das Unternehmen trotz der öffentlichen Diskussion um die Lebensversicherung seinen Vertragsbestand und seine Beitragseinnahmen weiter ausbauen. Gleichzeitig trugen die effizienten Strukturen und die niedrigen Kostenquoten zum guten Ergebnis bei.

Uwe Reuter, Vorstandsvorsitzender der VHV Gruppe, sagte: "Unser Unternehmen war auch 2016 sehr gut unterwegs. Die Märkte sind für alle Marktteilnehmer schwierig - Stichworte anhaltender Niedrigzins, Zurückhaltung bei Kapitallebensversicherungen usw. Dennoch ist es der VHV Gruppe gelungen, ihren erfolgreichen Weg ohne Abstriche fortzusetzen." Reuter weiter: "2015 waren wir in die Digitalisierung aufgebrochen. 2016 war für uns das Jahr, in dem wir die notwendige Infrastruktur geschaffen haben 2017 werden wir die Digitalisierung für die VHV mit Nachdruck vorantreiben. Wir sehen darin große Chancen für unser Geschäft, für unsere Kunden und auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, auch auf diesem Gebiet einen gewissen Vorsprung zu erarbeiten." Reuter dankte im Namen des Vorstandes ausdrücklich den Mitarbeitern für ihre hohe Leistungsbereitschaft und den Vertriebspartnern für ihr Vertrauen und ihre Loyalität.

Das Konzernergebnis betrug nach Steuern und Substanz stärkenden Maßnahmen 127,8 Millionen Euro. Es lag damit 12,3 Millionen Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres (Vj.: 140,1 Mio. Euro).

Auf Gruppenebene stieg die Zahl der Versicherungsverträge um 6,3 Prozent auf 10,08 Millionen Stück (Vj.: 9,48 Mio. Stück) und die verdienten Beiträge um 5,3 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro (Vj.: 2,73 Mrd.).

Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 15.47 Milliarden Euro (Vj.: 14,95 Mrd.), das Kapitalanlageergebnis stieg infolge hoher Veräußerungsgewinne um 19,5 Prozent auf 653,9 Millionen Euro (Vj.: 547,0 Mio.). Insgesamt konnten die haftenden Eigenmittel (inklusive Schwankungsrückstellungen) um rund 120 Millionen Euro bzw. um 6,3 Prozent erhöht werden. Damit hat das Unternehmen mit 2,02 Milliarden Euro (Vj.: 1,90 Mrd.) erstmalig die 2 Milliardengrenze überschritten.

Standard & Poor's hat das Rating für die VHV Gruppe aktuell erstmals auf A+ angehoben. Damit ist die VHV Gruppe seit 2014 der einzige Versicherungskonzern mit einem verbesserten Rating - und das im anhaltend schwierigen Zinsumfeld. 12 Jahre hielt die VHV Gruppe ein A-Rating. Ausschlaggebend für die Ratingverbesserung ist insbesondere die Kapital- und Ertragsstärke auf AAA-Niveau, zu der maßgeblich die starke, marktüberdurchschnittliche Profitabilität der VHV Allgemeine und das vorteilhafte Risiko-/Rendite-Profil im Lebensversicherungsgeschäft der Hannoverschen beigetragen haben. Die Kapitalausstattung im risikoorientierten Aufsichtssystem Solvency II ist sehr komfortabel und im Marktvergleich weniger zinsabhängig. Ebenfalls positiv wirkte sich die Struktur als Versicherungsverein aus, da die Gewinne zu 100 Prozent im Konzern verbleiben, zur langfristigen Erfüllung der Kundenansprüche.

Im Bereich der Kompositversicherung (VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannoversche Direktversicherung AG und VAV AG, Wien) konnte die VHV Gruppe die Stückzahl ihrer Versicherungsverträge um 6,9 Prozent auf 9,11 Millionen Verträge (Vj.: 8,52 Mio.) und ihre Profitabilität weiter ausbauen. Der verdiente Bruttobeitrag stieg um 7,0 Prozent auf 1,90 Milliarden Euro (Vj.: 1,78 Mrd.). Dabei wuchs die Kfz-Sparte der VHV im sechsten Jahr nacheinander stärker als der Markt und das mit besserem Ertrag.

Die positive Entwicklung des Kompositgeschäftes wurde maßgeblich durch die VHV Allgemeine Versicherung AG geprägt. Sie konnte ihren Vertragsbestand um 7,4 Prozent auf 8,67 Millionen Stück (Vj.: 8,07 Mio. Stück) ausbauen und ihre Beitragseinnahmen um 7,3 Prozent auf 1,80 Milliarden Euro (Vj.: 1,68 Mrd.) steigern. In der größten Sparte des Unternehmens, der Kfz-Versicherung, erhöhte sich die Zahl der Verträge marktüberdurchschnittlich um 8,6 Prozent auf 6,03 Millionen Verträge (Vj.: 5,56 Mio.) und der verdiente Beitrag um 8,8 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro (Vj.: 1,12 Mrd.). Die Geschäftsjahresschadenquote der VHV Allgemeine Versicherung AG im selbst abgeschlossenen Geschäft stieg leicht auf 80,0 Prozent (Vj.: 78,6 %). Für diesen leichten Anstieg waren eine Steigerung der Schadenstückzahl sowie eine Steigerung des Durchschnittsschadens im Vergleich zum Vorjahr maßgeblich. Die Combined Ratio des Unternehmens betrug 91,9 Prozent (Vj.: 88,7 %).

Im Leben-Geschäft der Hannoversche Lebensversicherung AG stiegen die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 968,6 Millionen Euro (Vj.: 946,5 Mio.), die Anzahl der Verträge stieg um 0,6 Prozent auf 964,1 Tausend Verträge (Vj.: 958,3 Tsd.). Die Kostenquoten des Direktversicherers gehören nach wie vor zu den Besten im Markt: Die Verwaltungskostenquote der Hannoverschen Leben betrug 1,29 Prozent (Vj.: 1,25 %), die Abschlusskostenquote 4,0 Prozent (Vj.: 3,9 %). Eine der niedrigsten Stornoquoten im Markt von 1,8 Prozent (Vj.: 2,0 %) dokumentiert das hohe Kundenvertrauen in die Hannoversche Leben. Insgesamt hat das Unternehmen einen Kapitalanlagenbestand von 10,60 Milliarden Euro verwaltet (Vj.: 10,42 Mrd.).

Ausblick

Das Jahr 2017 hat für die VHV Gruppe sowohl im Komposit- als auch Leben-Geschäft gut und aussichtsreich begonnen. Vorbehaltlich der bestehenden Unwägbarkeiten aus dem Marktumfeld und der weiteren Entwicklung bei Großschadensereignissen geht die VHV Gruppe auch für 2017 von einer soliden und positiven Geschäftsentwicklung aus.

Pressekontakt:
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Leiterin Unternehmens-kommunikation
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