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Tagesspiegel : Jetzt aus der Musterfeststellungsklage abmelden

Ende September endet die Anmeldephase zur Musterfeststellungsklage. Viele Geschädigte halten das Massenverfahren noch immer für vertrauenswürdig. Allerdings wird immer klarer, dass das Verfahren zum Vorteil von VW und zum Nachteil der Verbraucher ausgehen wird. Die klare Empfehlung von Verbraucherschützern ist deshalb sich noch bis zum 30.09.2019 von der Sammelklage abzumelden und stattdessen auf eine Einzelklage zu setzen.

Seit vor vier Jahren bekannt wurde, dass viele Millionen Dieselfahrzeuge von VW manipuliert wurden, war die Empörung groß. Bisher hat sich jedoch bis auf viele leere Versprechungen von Konzernseite nicht viel getan. Noch immer stehen die Geschädigten mit minderwertigen Fahrzeugen und ohne Entschädigung da. Auch die von der Politik extra durchgesetzte Musterfeststellungsklage kann wahrscheinlich nicht halten, was sie verspricht - Verbraucherschutz und angemessene Entschädigungen. 

Vielmehr machen die Konzernvertreter mit Verzögerungen des Verfahrens und Desinteresse bezüglich des Schicksals der Millionen Verbraucher von sich reden. Was kommt deshalb auf Geschädigte zu, die nicht von Sammel- auf Einzelklage wechseln?

Massengrab für Millionen Ansprüche

Aus diversen Gründen wird klar, dass Verbraucher mit der Sammelklage schlechter dastehen könnten als mit einer Einzelklage und gar nicht zur Durchsetzung ihrer Ansprüche kommen werden. 

Auf der einen Seite hat sich das Oberlandesgericht Braunschweig in bisherigen Verfahren als sehr VW-freundlich erwiesen. Alle dort geführten Prozesse im Dieselskandal wurden für den Automobilkonzern entschieden, im Gegensatz zu Verfahren an Gerichten in der restlichen Bundesrepublik. 

Auch wenn die Musterfeststellungsklage zugunsten der Verbraucher entschieden werden sollte, müssen diese immer noch den Weg der Einzelklage gehen und das immense Kostenrisiko selbst tragen.

Auf der anderen Seite rechnet sogar die Verbraucherschutzzentrale von einer Verfahrensdauer von vielen Jahren. Das lange Verfahren wird den Verbraucher jedoch nicht nur Kraft, sondern auch viel Geld kosten. Bekanntlich verlieren Fahrzeuge mit den Jahren an Wert. Dieser Wert wird jedoch der Schadensersatzberechnung zu Grund gelegt. 

“Die Musterfeststellungsklage in Braunschweig wird zum Massengrab für 430.000 Ansprüche von im Mittel 25.000 Euro werden. Nur noch bis Ende September 2019 können Dieselfahrer aus der Musterfeststellungsklage in ein Einzelverfahren wechseln", warnt auch Dr. Timo Gansel, Rechtsanwalt und Inhaber Gansel Rechtsanwälte.

 

Vorteile im Einzelverfahren

Als vorrangiges Argument für die Musterfeststellungsklage wird oft der Schutz vor Verjährung vorgebracht. Diese tritt jedoch auch nicht ein, wenn Geschädigte noch bis Ende 2019 im Einzelverfahren gegen VW klagen. 

Abgesehen davon sind die Erfolgsaussichten der Einzelklage besser als in der Sammelklage. Bisher wurden die Einzelklagen in über 90 Prozent der Fällen zu Gunsten des Verbrauchers entschieden.

Auch die Verfahrensdauer ist kürzer - bei den meisten Verfahren betrug sie in der Vergangenheit nicht mehr als acht Monate. 

Das entscheidende Argument ist jedoch die Entschädigung, um die es am Ende geht. Diese viel bisher entsprechend der kurzen Verfahrensdauer bei Einzelklagen vergleichsweise hoch.

Das Einzelverfahren hat also ausschließlich Vorteile für den Verbraucher.

Gemeinsam gegen VW ohne Kostenrisiko

Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte unterstützt ihre Mandanten deshalb neben der klassischen anwaltlichen Vertretung gegen VW auch bei der Abmeldung aus der Musterfeststellungsklage, der Anmeldung zur Einzelklage und bei der Prozessfinanzierung. Denn alle diese Schritte sind entscheidend für ein erfolgreiches Verfahren gegen den Automobilkonzern. Die Expertise in diesen Fällen ist bei der Kanzlei erheblich. “Unsere Erfolgsquote gegen Volkswagen liegt bei über 90 Prozent. diese Bilanz ziehen wir aus der Erfahrung von über 3500 Urteilen und Vergleichen mit dem Volkswagen-Konzern”, bestätigt Philipp Caba, Rechtsanwalt und Projektleiter Dieselskandal. “Unsere Gerichtslandkarte zeigt fast ausschließlich positive Urteile für Geschädigte”, führt Caba weiter aus.

Auf Grund des hohen Prozesskostenrisikos ziehen viele Geschädigte den Weg der Einzelklage nicht in Erwägung. Gansel unterstützt seine Mandanten darum mit einer maßgeschneiderten Prozessfinanzierung. So kann je nach Wunsch der Mandanten das Kostenrisiko komplett oder nur zum Teil von einem Prozesskostenfinanzierer getragen werden. Auch bei der Verhandlung einer angemessenen Entschädigungssumme hat die Kanzlei bisher für Mandanten außerordentlich lukrative Summen erstritten.

 

Sie sind selbst betroffen und wollen sich weiter über den Wechselservice und die Erfolgsberechnung informieren? Auf www.musterfeststellungsklage.de/home werden Sie umfassend aufgeklärt.

 

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