
44.000 Besucher in Kreuzberg: Das Myfest zog die Massen an, die BVG stieß an ihre Grenzen. Hier demonstrierten Linke, dort die Gewerkschaften. Am 1. Mai war viel los in Berlin - aber offenbar weitgehend friedlich.

44.000 Besucher in Kreuzberg: Das Myfest zog die Massen an, die BVG stieß an ihre Grenzen. Hier demonstrierten Linke, dort die Gewerkschaften. Am 1. Mai war viel los in Berlin - aber offenbar weitgehend friedlich.

Der Mai ist gekommen: von Myfest bis zur "Revolutionären 1.-Mai-Demo", von DGB bis Tocotronic. Hier unser Ticker zum Nachlesen.

Die Walpurgisnacht in der Hauptstadt: Rund 2700 Menschen sind gegen Gentrifizierung, Rassismus und Ausgrenzung in Wedding und Prenzlauer Berg auf die Straße gegangen. Lesen Sie hier die Ereignisse des 30. April nach.

Nicht nur am 1. Mai gibt es Demos in Kreuzberg, Mitte und Wedding. Schon am Donnerstagabend wird demonstriert. Das „Myfest“ soll am Freitag dann wieder die Szene befrieden.

Innensenator Henkel rechnet mit großen Zulauf bei den diesjährigen Mai-Protesten – wegen der Gentrifizierung. Gewalt und Besetzungen will er aber verhindern.

Von 13.47 bis 14.30 Uhr fuhren auf dem U-Bahnhof Wittenbergplatz keine Züge. Gegen 13.35 Uhr war ein verdächtiger Rucksack gefunden worden. Dieser erwies sich jedoch als harmlos.

In Kreuzberg ist am Mittwochvormittag ein Radfahrer von einem rechtsabbiegenden Lastwagen überfahren worden. Er soll sofort tot gewesen sein. Der Unfall passierte auf der Kreuzung Reichenberger Straße / Glogauer Straße.

Der erste Mai steht vor der Tür. Trotz kühler Temperaturen könnten laut Organisatoren bis zu 30.000 Menschen demonstrieren. Im Mittelpunkt sollen die Themen Verdrängung und Gentrifizierung stehen. Randale möchte niemand, so die Veranstalter.
Linkes Demobündnis erwartet Zehntausende

Ein Mensch ist am Dienstagmorgen bei einem Wohnungsbrand in Schöneberg ums Leben gekommen. Elf Bewohner des Hauses an der Ecke Ebersstraße/Dominicusstraße wurden verletzt. Vermutlich hat ein Mieter die Explosion ausgelöst.

Die Polizei erwartet zum 1. Mai keine großen Überraschungen. Es gibt allerdings neue Herausforderungen.

Ein Streit unter Bekannten endete gestern Nachmittag in Neukölln mit Freiheitsberaubung, Bedrohung und 18 beschädigten Fahrzeugen.

Aus 20 verschiedenen Gründen wurde gestern in Berlin demonstriert: gegen Tierversuche, gegen die Klimaabgabe für ältere Kraftwerke, gegen die Palästinenser-Kundgebung. An mehreren zentralen Orten der Stadt ging deshalb nichts mehr.

Hier Parolen wie "Free Palestine", dort "Free Gaza from Hamas": In Treptow empfingen Demonstranten Teilnehmer der Palästinenserkonferenz mit Pfiffen. Drinnen warb ein Arbeitskreis der Linken um Verständnis.
Vermeintlich für Hamas und sicher dagegen, die "Völkermord"-Debatte zwischen Armenien und der Türkei, für Kohle und gegen Tierversuche: Einen Tag mit so vielen Großdemonstrationen wie heute hat es selbst in Berlin noch nicht gegeben.

7000 Polizisten und mindestens 20.000 Demonstranten am 1. Mai. So sieht auch in diesem Jahr die Lage aus. Innensenator Frank Henkel und Polizeipräsident Klaus Kandt hoffen auf ein "friedliches verlängertes Wochenende".
Das Programm „Precobs“ zur Vorhersage von Einbrüchen begeistert Polizei, Verwaltung und Parteien

Ein Computerprogramm erstellt Prognosen, wann und wo in naher Zukunft mit Wohnungseinbrüchen zu rechnen ist. Polizei, Verwaltung und Parteien sind begeistert. Doch es gibt auch Skepsis wegen des Datenschutzes.

Ein Arzt hatte eine ausländische Straftäterin für flugfähig und damit abschiebebereit erklärt. Möglicherweise besaß er aber keine Zulassung. Die Opposition kritisiert die Ausländerbehörde heftig, der Innensenator relativiert.

Bislang gibt es nur Schätzungen und sporadische Zählungen per Hand. Nun will es die Verkehrsverwaltung wissen: Wie viele Radfahrer sind in Berlin unterwegs? An 17 Orten sollen 26 elektronische Zählstellen installiert werden.

Gegen die am kommenden Wochenende in Berlin geplante Veranstaltung der palästinensischen Hamas organisiert sich der Widerstand. „Terror-Unterstützer dürfen nicht ungestört Hass und Feindschaft verbreiten“, fordert das American Jewish Committee in Berlin.

Die Berliner Regierungskoalition hält am Einsatz von V-Leuten fest. Sie lehnte heute einen Antrag zu deren Abschaffung von der Linkspartei ab. Ein Beamter des LKAs präsentierte erstmals Fälle, die durch bezahlte Informanten gelöst wurden.

Ganz so friedlich wie angekündigt, war es nicht, das Fest auf dem Oranienplatz. Die Polizei schrieb 34 Strafanzeigen, 17 Beamte wurden leicht verletzt. Am Sonntagnachmittag wird im Görlitzer Park weitergefeiert.

Einen Erfolg gegen organisierte Taschendiebe meldete die Polizei am Sonntag: Im 100er-Bus wurden zwei Frauen festgenommen.
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