
Hochrangige Polizisten in Berlin fordern ein härteres Vorgehen gegen judenfeindliche Sprüche auf Demonstrationen. Sie werfen dem Präsidium vor, es werde zu lange gezögert - und zwar nicht nur bei den Gaza-Protesten.

Hochrangige Polizisten in Berlin fordern ein härteres Vorgehen gegen judenfeindliche Sprüche auf Demonstrationen. Sie werfen dem Präsidium vor, es werde zu lange gezögert - und zwar nicht nur bei den Gaza-Protesten.
Berlin - Das Berliner Polizeipräsidium hat die Kritik eines ihrer Spitzenbeamten an den Einsätzen bei arabischen Demonstrationen zurückgewiesen. Bereits am Montag habe Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers die Versammlungsbehörde angewiesen, dass die Parole „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf’ allein“ künftig verboten werde, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich.

Beamte kritisieren Kurs ihrer Führung bei Anti-Israel-Sprüchen. Proteste und Attacken gegen Medien

Hochrangige Beamte der Berliner Polizei kritisieren den Kurs ihrer Führung bei Anti-Israel-Sprüchen auf Gaza-Demonstrationen. Am Dienstag gab es erneut Proteste. In sozialen Netzwerken werden jetzt auch Journalisten und Fotografen bedroht.

Am Wochenende wurde im Internet ein Video der Freitagspredigt in der Neuköllner Al-Nur-Moschee veröffentlicht. "O Allah, destroy the Zionist Jews", rief der Prediger. Die Polizei bestätigt nun den volksverhetzenden Inhalt.

Sie demonstrierten vor der israelischen Botschaft für „Solidarität mit dem palästinensischen Volk im Gazastreifen“. Dann warfen sie Steine auf Berliner Polizisten.
Ein staatenloser Palästinenser hat am Montagabend vor der israelischen Botschaft in Berlin versucht, sich selbst zu verbrennen. Er nannte den Krieg in Gaza als Auslöser für die Tat.
Ein Prediger hat in Neukölln zur Tötung von Juden aufgerufen. Die Polizei ermittelt jetzt
Die Frau, die am Sonntagabend am Britzer Garten mit schwersten Brandverletzungen gefunden worden war, soll sich selbst angezündet haben. Sie schwebt immer noch in höchster Lebensgefahr.

Die Polizei in Berlin reagiert auf heftige Kritik: Künftig soll auf Demonstrationen die Parole "Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein" verboten werden. Der frühere Staatssekretär und Botschafter Jürgen Sudhoff kritisiert Henkel in einem offenen Brief scharf.

Am Samstagabend wurde ein Kippa tragender Israeli am Rande einer Gaza-Solidaritätsdemonstration verbal attackiert. In der vergangenen Woche hatte es mehrfach judenfeindliche Sprüche gegeben.

„Jude, Jude, feiges Schwein“: Seit der Nazizeit sind nicht mehr so offen antisemitische Parolen gegrölt worden wie bei den jüngsten arabischen Demos wegen des Gaza-Konflikts. Und die Berliner Polizei? Unternahm nichts.

"Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein" - immer wieder skandierten Araber diese Parole auf einer Demonstration in Berlin. Das American Jewish Committee stellte Strafanzeige.

Berlin gedachte heute der Widerständler des 20. Juli. Am Abend fand das Gelöbnis junger Bundeswehrsoldaten statt, zuvor gab es eine Feierstunde und Gottesdienste.
Eine 45-jährige Frau fuhr auf der Avus in Berlin-Zehlendorf einen wertvollen Rolls-Royce zu Schrott. Sie hatte reichlich Alkohol im Blut und wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Am 70. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler legen 430 Soldaten am Sonntagabend ihr Gelöbnis ab. Größtes Probleme wird die Hitze sein, Proteste von Bundeswehrgegnern sind hingegen nicht in Sicht.
Vor wenigen Tagen jährte sich der Tod des Anarchisten Erich Mühsam im KZ zum 80. Mal. Nun warfen Rechtsextremisten eine Säule um, die das Museum Neukölln zur Erinnerung aufgestellt hat.

Noch ein Badeunfall: Im Plötzensee ertrank am Sonnabend ein 35-Jähriger. Er war mit Freunden ins Wasser gegangen.
Eine unbekannte Tote beschäftigt die Polizei. Sie hatte zwar einen Namen, niemand weiß aber, ob der stimmt.

Der Konflikt in Nahost schürt auch die Gewalt in Berlin. Eine Palästinenser-Demo am Freitag blieb zwar friedlich, dafür musste die Polizei in den vergangenen Tagen wiederholt gegen aggressive Jugendliche vorgehen.

Proisraelische Demonstranten wurden attackiert. Lala Süsskind fordert härteres Vorgehen der Behörden
Wieder könnten Fotos eines Zeugen Gewalttäter überführen. Die Bundespolizei strebt nach dem Angriff auf den Fahrer einer S-Bahn im Bahnhof Halensee nun mithilfe der Bilder eine Öffentlichkeitsfahndung an.

Im Badeschiff auf der Spree ist ein junger Mann ertrunken. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Palästinenser riefen in Berlin per Facebook zum Protest gegen Israel auf
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