Berlin - Die Zahl der Straftaten in Berlin ist erstmals seit 2005 wieder auf mehr als 500 000 gestiegen. Die Aufklärungsquote sank auf den schlechtesten Wert seit fast 20 Jahren, nämlich auf 43,7 Prozent.
Jörn Hasselmann

In Wohnungen und Häuser in Berlin wird weniger eingebrochen, dafür gibt es mehr Auto- und Taschendiebstähle. Immerhin gehen bei den schweren Gewaltverbrechen die Fallzahlen deutlich zurück. Ein Überblick über die Statistik bei den verschiedenen Delikten.

Polizeibeamte in Dessous, simulierter Oralverkehr mit einem Taliban und weitere geschmacklose Parodien. Polizisten der 23. Einsatzhundertschaft haben mit einem freizügigen Video einen Skandal ausgelöst. Strafrechtlich relevant seien die Aufnahmen jedoch nicht.

Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik Berlins zeigt für 2013 "Licht und Schatten". Die Aufklärungsquote sinkt auf den schlechtesten Wert seit mehr als einem Jahrzehnt. Nicht einmal die Hälfte der Fälle kann aufgeklärt werden.

Aufzug als Umzug: Die linke Traditionskneipe Baiz in der Torstraße musste den Gesetzen des Marktes weichen. Ihre Anhänger organisierten für den Wechsel zur Schönhauser Allee eine 1000 Meter lange Menschenkette.

Bisher gibt es erst 17 Straßen, auf denen Fahrräder Vorfahrt haben. Die Grünen suchen nun Ideen für ein zusammenhängendes System. Allerdings ist der Senat gegen ein berlinweites Netz. Wie könnte es weitergehen?

Eine unangemeldete Demo gegen den Europäischen Polizeikongress verlief am Samstagabend in Kreuzberg ohne nennenswerte Zwischenfälle. Im Vorjahr hatte es aus gleichem Anlass schwere Krawalle gegeben.

Die Zahl der Verkehrstoten in Berlin ist so gering, wie noch nie. Das geht aus der Unfallbilanz 2013 hervor, die Polizeipräsident Klaus Klandt und die Staatssekretäre der Innen- und Verkehrsverwaltung jetzt vorgestellt haben.

Um den Nazi-Spitzel des Landeskriminalamtes gibt es weiter Streit. Während Innensenator Frank Henkel keine V-Mann-Affäre sieht, klagt die Opposition über mangelnde Transparenz und Ermittlungsbereitschaft bei der Polizei.

Um den Nazi-Spitzel des Landeskriminalamtes gibt es weiter Streit. Während Innensenator Frank Henkel keine V-Mann-Affäre sieht, klagt die Opposition über mangelnde Transparenz und Ermittlungsbereitschaft bei der Polizei.
Am Montagmittag ist eine Radfahrerin in Friedrichshain lebensgefährlich verletzt worden. Ein Lkw-Fahrer übersah die 59-Jährige beim Rechtsabbiegen in die Warschauer Straße und erfasste die Frau. Die Ecke Stralauer Allee/Warschauer Straße gehört seit Jahren zu den gefährlichsten Kreuzungen für Radfahrer.

Die als Szeneschwerpunkt der rechten Szene bekannte Kneipe "Zum Henker" in Schöneweide muss endgültig schließen. Die Kündigungsklage des Wirts wurde nun vom Landgericht abgewiesen.

Wieder gab es an der von Flüchtlingen besetzten Schule eine Gewalttat: Ein Mann erlitt Stichverletzungen. Bezirk und Senat suchen nun nach Lösungen für das Flüchtlingsheim in Kreuzberg. Schüler demonstrierten derweil am Donnerstag für das Recht auf Asyl.

Berliner und Brandenburger haben vereinbart, Ganoven künftig auch im Nachbarland zu jagen. Aber kennen sich Berlins Polizisten da überhaupt gut aus? Werden sie geschult? Und wie macht das die Feuerwehr? Wir haben nachgefragt.
Berlin - Es ist der zweite Mord auf offener Straße in diesem Jahr in Berlin: In der Nacht zu Sonntag wurde ein 35-jähriger Mann in seinem Auto mit mehreren Schüssen getötet. Nach Polizeiangaben wollte Selim Özel um 2.

Der 35-Jährige Selim Özel wurde in der Nacht zum Sonntag in Berlin-Neukölln erschossen. Er wollte nach einem Bar-Besuch gerade mit dem Wagen losfahren. Özel ist durch mehrere Straftaten polizeibekannt. Das Motiv des Mörders ist unklar.

Berlins Innensenator Frank Henkel will mehr Geld zur Verteidigung gegen Cyberkriminelle ausgeben. Er fordert dabei auch mehr europäische Zusammenarbeit.

Der Asphalt auf der Potsdamer Straße ist abgesackt – mal wieder. In den Bezirken fehlt einfach das Geld für die Instandhaltung.

Vor dem Aufeinandertreffen zwischen Union und Dresden am Sonnabend hat die Polizei ein "Entschlossenes Vorgehen gegen gewaltbereite Personen" angekündigt. Wegen der Sicherheitsvorkehrungen müssen auch BVG-Fahrgäste mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen.
Berlin - Alles wird größer, hat man den Eindruck, das hat auch seinen Vorteil. Zum Beispiel in den Potsdamer Platz Arkaden, wo sich am Montagvormittag, pünktlich zum Vorverkaufsstart der 64.
Trotz offizieller Geheimhaltung sind viele „Kriminalitätsbelastete Orte“, kurz KBO, in den vergangenen Jahren durchgesickert. Als sicher gilt, dass wegen des Drogenhandels der Görlitzer Park (Kreuzberg), der Volkspark Hasenheide (Neukölln), die U-Bahn-Linien 8 und 9 sowie das „RAW-Gelände“ in Friedrichshain entlang der Revaler Straße weiterhin als KBO eingestuft sind.

Die Polizei hält die Liste der „Kriminalitätsbelasteten Orte“ unter Verschluss – viele kennt man aber sowieso.
Die Affäre um einen V-Mann beschäftigt Innensenator Henkel weiter. Die Opposition hat noch viele Fragen
2. August 2000: Nick Greger wird in Berlin zu zwei Jahren wegen des Baus einer Rohrbombe verurteilt.