In zwei von vier Mordfällen haben die Ermittler nun Tatverdächtige festgenommen. In Friedrichshain kam in der Nacht zu Sonnabend allerdings ein neuer Fall hinzu: Ein 31-Jähriger wurde auf der Revaler Straße lebensgefährlich verletzt.
Jörn Hasselmann
Ein Protest am Flüchtlingscamp erregt Widerspruch Und auf dem Weg zur Senatorin eskaliert ein Streit.

Die Regierungspartei fordert Anwohner auf, den Kreuzberger Oranienplatz "aus Sicherheitsgründen zu meiden". Begründet wird das mit Ratten. Tatsächlich geht es jedoch um die Flüchtlinge - und um wechselseitige Vorwürfe in viele Richtungen.

Bei einer Fahrscheinkontrolle wurden mehrere Flüchtlinge ohne Ticket von Mitarbeitern der BVG erwischt. Weil sie den Kontrolleuren zufolge handgreiflich wurden, schaltete sich die Polizei ein. Doch auch die Beamten wurden offenbar attackiert.
Im Fall um den tödlichen Zusammenstoß eines Autos mit einer Vierjährigen gibt es neue Erkenntnisse. Es war nicht das Kind, das an einem vermeintlich aufgebockten Wagens spielte. Sondern eine Autofahrerin machte einen tragischen Fehler.

Einbrecher verursachen vergleichsweise hohe Schäden, und die Aufklärungsquote ist gering. Von der Polizei gibt es Lob für die Justiz, weil sie die Kriminellen häufiger als früher ins Gefängnis schickt.

Seit einem Jahr ist die Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg von Flüchtlingen besetzt, geduldet von den Grünen im Bezirksamt. Der CDU-Abgeordnete Kurt Wansner will deshalb nun Strafanzeige gegen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann stellen - wegen Untreue und Förderung von Straftaten.

Mord aus Eifersucht und eine Hinrichtung: In zwei Tagen wurden in Berlin zwei Männer getötet
Zwei Mal in zwei Tagen fielen tödliche Schüsse. Polizei sieht keine Verbindung zwischen den Taten.

Ein Fußgänger in Pankow geriet beim Überqueren des Gleisbetts ins Straucheln und stieß mit einer einfahrenden Tram zusammen. Er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Die Zerstörungstour einer Gruppe von rund 30 Unbekannten beschäftigte vergangene Nacht die Polizei in Berlin Friedrichshain. S-Bahn-Züge wurden beschmiert und ein Mann ins Gesicht geschlagen.

Im Bezirk Reinickendorf ist am späten Freitagabend ein junger Mann in einer Sportwettenbar von mehreren Schüssen tödlich getroffen worden. Es ist der zweite Mord innerhalb von zwei Tagen.
ERST HAMBURG … Nach dem vermeintlichen Angriff auf das Hamburger Polizeirevier Davidswache auf der Reeperbahn hat die Polizei die Innenstadt zwischen Elbe, Hauptbahnhof und Rathaus zum Gefahrengebiet erklärt. Dort darf jeder verdachts- und anlassunabhängig kontrolliert werden.

Das umstrittene Flüchtlingscamp am Kreuzberger Oranienplatz wird vorerst nicht geräumt. Wie Senatskreise bestätigten, will die Landesregierung stattdessen einen weiteren Versuch unternehmen, mit den Bewohnern des Camps über einen freiwilligen Rückzug zu verhandeln.

Seit dem 1. Januar dürfen Bulgaren und Rumänen in Deutschland arbeiten. Den 23 ehemaligen Bewohnern der Eisfabrik nutzt das erstmal wenig.

Die Berliner Polizei hat nun die sozialen Medien für sich entdeckt: Bei Demos oder anderen Großveranstaltungen will sie Nachrichten über Facebook und Twitter verbreiten. Andere Berliner Behörden sind da schon weiter.

Die Polizei setzt auf Twitter und Facebook. Die Berliner Feuerwehr und auch S-Bahn machen das seit Jahren – und nun plant auch die BVG eine neue App.
Direkt nach einem Überfall auf ein Lokal in der Cantianstraße in Prenzlauer Berg liefen drei Räuber am Sonntagmorgen Zivilfahndern der Polizei in die Arme. Das Trio soll weitere Überfälle begangen haben.
Aus bisher nicht geklärter Ursache kam Samstagabend in Zehlendorf ein Autofahrer von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle war 2013 so niedrig wie nie zuvor.

Innensenator Frank Henkel will den Oranienplatz in Kreuzberg räumen lassen. Doch in der SPD regt sich Widerstand. Auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg lehnt eine Räumung ab. Am Dienstag will sich der Senat beraten.
Lebensgefährliche Verletzungen erlitt in Berlin-Wedding am heutigen Sonnabend ein zweijähriges Mädchen, das aus einem Fenster im zweiten Stock auf den Gehweg gestürzt war.

Der Mann erlitt vermutlich einen Herzanfall durch die Aufregung, seine Frau liegt nach der Attacke im Krankenhaus. Wer einem Tier begegnet, müsse die Ruhe bewahren, raten Jagdpächter.
Weit kamen sie nicht: Mit Brandsätzen bewarfen Jugendliche am Freitagabend eine Schule in Berlin-Frohnau. Die zwei 14-jährigen Schüler wurden bei ihrer Tat beobachtet. Die Polizei nahm die Brandstifter kurze Zeit später fest.

Insgesamt hatten Feuerwehr und Polizei in Berlin weniger zu tun als in früheren Jahren. Aber es gab auch schwere Unfälle und etwas Krawall.