Sachbeschädigung in der Silvesternacht: Mit Klebeband wurden Knallkörper an den Eingangstüren eines Asylbewerberheims befestigt, die Glasscheiben zersplitterten. Erst bei der Eröffnung des Heims im August hatte es zahlreiche Demonstrationen der rechten Szene gegeben.
Jörn Hasselmann

Auch zwei Tage nach dem Überfall auf einen Geldtransporter in der Tauentzienstraße hat die Polizei keine heiße Spur zu den drei Tätern. Doch nun gibt es Informationen zu der Frage, wie viel Geld die Unbekannten erbeuteten.

Trotz einiger auch schwererer Vorfälle spricht die Polizei nach den Silvesterfeiern in Berlin von einer insgesamt "friedlichen Nacht". Es gab weniger Polizeieinsätze als im Vorjahr. Für die Feuerwehr war dennoch Ausnahmezustand.

Zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor steigt die größte Silvesterfeier Europas. Weltstars sucht man auf der Bühne jedoch vergeblich. Wirklich wichtig ist das aber sowieso nicht.

Brutal, brachial, gewieft: Sehr unterschiedliche Verbrecher beschäftigten Stadt und Polizei 2013. Und ein Fall brachte die Beamten ins Zwielicht. Das Berliner Kriminaljahr im Rückblick.
Zwei Millionen Menschen: Die Silvesterfete am Brandenburger Tor macht auch Lust auf die Fanmeile 2014
neue Kontrollgeräte auf.

Sie forderten Geld und Zigaretten: Eine Gruppe von Vermummten hat am Samstag eine Familie in einem Park in Pankow überfallen. Den Familienvater attackierten die Angreifer mit Schlägen und Tritten. Vier Verdächtige wurden vorübergehend festgenommen.

Zwei Millionen Menschen sollen kommen, 6000 Raketen abgeschossen werden: Die Silvesterfete am Brandenburger Tor lockt unzählige Touristen nach Berlin - und macht schon jetzt Lust auf die Fanmeile 2014.

439 neue Feuerwerksartikel gibt es dieses Jahr: darunter Böller mit verheißungsvollen Namen wie "Galaktika" oder "Turbo Wirbel". Wir haben uns am ersten Tag des Feuerwerksverkaufs bei den Berlinern umgehört, welche Knaller sie bevorzugen - oder ob sie es lieber ganz sein lassen.

Die baufällige frühere Eisfabrik in Mitte ist von der Räumung bedroht - das betrifft vor allem die bulgarischen Wanderarbeiter, die bisher in dem Gebäude lebten. Jetzt ist eine Lösung für die Obdachlosen gefunden worden: Die Stadt wird die Kosten für ein Hostel in Kreuzberg übernehmen.

Die bulgarischen Wanderarbeiter aus der Eisfabrik in Mitte wollen Asyl in der St.-Michael-Gemeinde in Kreuzberg. Am Freitag räumte die Polizei die Ruine noch nicht. Samstag soll neu darüber entschieden werden.
Am zweiten Weihnachtstag ist ein Jugendlicher in Wilmersdorf angegriffen worden. Am frühen Abend stand er etwa 30 Personen gegenüber - teilweise bewaffnet mit Messern, Macheten und Totschlägern. Am Ende wurde er mit zwei Messerstichen im Rücken verletzt.
Er ist einer der größten Gebrauchtwagenhändler der Stadt, und doch passt der gesamte Fahrzeugbestand ins Parterre eines Wilmersdorfer Altbaus. Carsten Oettler handelt mit Spielzeugautos, um genau zu sein: mit Matchbox-Autos.

Frohes Fest? Nicht wirklich. Aber auch hinter Gittern wird Weihnachten gefeiert. Die Vorbereitungen haben begonnen. Rund 100 Gefangene müssen die Feiertage jedoch nicht mehr im Knast verbringen.

Rund 30 Demonstranten harrten in der Nacht vor der Innenverwaltung aus, um gegen die Räumung des Flüchtlingscamps auf dem Oranienplatz zu demonstrieren. Die Situation blieb friedlich.

Aus Sorge vor einem weiteren Protestcamp von Flüchtlingen vor der Innenverwaltung wird das Gebäude an der Klosterstraße in Mitte seit Freitagabend von der Polizei bewacht.
Ein betrunkener Autofahrer hat am Steglitzer Kreisel einen anderen Wagen gerammt. In ihm starb eine 44-jährige Frau.

Klaus Kandt spricht über das "Feindbild Polizei", Radfahrer in der Hauptstadt und die neue Facebook-Fanpage der Polizei. Und der Polizeipräsident sagt auch, warum man nicht immer "stumpf das Recht durchsetzen" sollte.
Ein 38-Jähriger Untersuchungshäftling hat sich am Freitag in seiner Zelle in der JVA Moabit verschanzt und mit Selbstmord gedroht. Nach zwei Stunden gab er mit leichten Verletzungen auf.
Ob die Alexa-Einbrecher wussten, dass genau dort, wo sie ihre Tat verübten, früher das Berliner Polizeipräsidium stand? Selbst wenn, wäre es ihnen wohl ebenso egal wie die Videoaufzeichnung in dem Einkaufszentrum und die Alarmanlage.

Eine Spandauerin hatte Glück: Als ihre Wohnung in Brand geriet, eilte ihr Nachbar herbei und rettete sie. Beide erlitten eine Rauchgasvergiftung. Bei Wohnungsbränden entstehen extrem giftige Gase. Rauchmelder können das Schlimmste verhindern.

Die Einladung zum verkaufsoffenen Sonntag haben fünf Männer in Berlin offensichtlich missverstanden: Mit einem Auto durchbrachen sie am Sonntag die gläserne Eingangstür zum Einkaufszentrum Alexa, fuhren 45 Meter durchs Foyer und brachen anschließend das Rolltor vor dem Elektronikmarkt Media Markt auf. Es gibt Parallelen zu früheren Taten.

Eine Spandauerin hatte Glück: Als ihre Wohnung in Brand geriet, eilte ihr Nachbar herbei und rettete sie. Beide erlitten eine Rauchgasvergiftung. Bei Wohnungsbränden entstehen extrem giftige Gase. Rauchmelder können das Schlimmste verhindern.