Berlin - Zwei Wochen vor dem Morphiumtod eines Säuglings in Spandau hat der hessische Apotheker-Verband vor den Gefahren und dem Missbrauch von Fentanyl-Pflastern gewarnt. Nach Angaben des Verbandes hätten sich „in letzter Zeit die Fälle gehäuft“, in denen Drogenabhängige den Müll von Krankenhäusern durchwühlen, um an diese Pflaster zu gelangen.
Jörn Hasselmann
30. April15 Uhr beginnt die „Antikapitalistische Walpurgisnacht“ vor dem Bahnhof Gesundbrunnen in Wedding.
Ein acht Monate alter Junge starb an einem Medikament, das ihm ein 23-Jähriger in den Mund gesteckt haben soll. Ärzte, Apotheker und Polizei hatten vor dem Missbrauch des von Süchtigen begehrten Präparats gewarnt.
Die autonome Szene will Unter den Linden demonstrieren, auch gegen den Willen der Polizei
Berlin - Ein ungeheuerlicher Fall einer Kindstötung schockierte am Freitag selbst langjährige Ermittler. Ein 23-Jähriger hat den acht Monate alten Sohn seiner Freundin mit einem Morphiumpflaster vergiftet.
Ein Mann in Spandau wollte das Kind seiner Freundin offenbar ruhigstellen. Ein Pflaster mit Schmerzmittel tötete den kleinen Jungen.
Dutzendfach wurde der neue Polizeipräsident gefragt, was er denn am 1. Mai anders machen werde.
Die autonome Szene will Unter den Linden demonstrieren, auch gegen den Willen der Polizei. Im Vorjahr blieb der Tag außergewöhnlich friedlich – für dieses Mal wagen die Behörden keine Prognose.
Nach zwei Tötungsdelikten an Kindern ermittelt die Berliner Polizei jetzt in einem dritten Fall: Ein acht Monate alter Junge soll mit einem Morphiumpflaster getötet worden sein. Gegen den 20-jährigen Freund der Mutter wurde Haftbefehl erlassen.

Hertha feiert den direkten Wiederaufstieg, die Eisbären jubeln über ihren siebten Meistertitel in neun Jahren. Wie der große Sporttag in Berlin lief, können Sie hier in unserem Liveblog nachlesen. Diskutieren Sie mit!
Nach dem tödlichen Unfall eines Liegeradfahrers mit einem LKW ist weiter unklar, warum der Lastwagenfahrer den Radler nicht sah. Beide Fahrzeuge waren vorschriftsmäßig mit Spiegeln ausgestattet, die Kreuzung gilt als übersichtlich. Jetzt sollen Gutachter Aufklärung schaffen.
Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag in Marzahn den Sitz der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" mit Farbbeuteln und Steinen angegriffen. Auf dem Bürgersteig hinterließen sie den Schriftzug "Revanchisten".
Auf der Bahnstrecke von Berlin Hauptbahnhof nach Westen kommt es seit 11.30 Uhr zu Behinderungen. Nach Angaben der Bundespolizei überrollte ein ICE im Bahnhof Jungfernheide eine Person.

Am Sonntag kann Hertha BSC in die Bundesliga aufsteigen. Nachzügler kauften rasch noch Tickets, und vor dem Stadion wurde geputzt. Und Hertha-Fans sind nicht die einzigen, die Grund zum Feiern haben könnten.
Ein 45-jähriger Fahrer eines Liegerades geriet am Samstagnachmittag unter einen rechtsabbiegenden 7,5 Tonner. Der Mann starb noch am Unfallort.
Auf dem Dach eines Cabrios fanden Polizisten einen Pappkarton, darin lag ein Brandsatz der aber nicht gezündet hatte. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Exorbitant stieg die Zahl der Einbrüche in Berlin an. Nun will Innensenator Frank Henkel seine Taktik ändern: Man wolle sich auf Einbrüche konzentrieren - mit 150 Polizisten mehr als bisher. Polizeipräsident Kandt kündigte an, die Zusammenarbeit mit Bulgarien und Rumänien zu verstärken.

Am Montag brachte die Große Koalition ein Gesetz auf den Weg, das der Polizei erlaubt, Aufnahmen von Demonstrationen direkt ins Präsidium zu senden. Die Opposition kritisierte das Gesetz scharf. Der Polizeipräsident wiegelte ab und verglich das Filmen mit der Übertragung eines Fußballspiels.
Protestierende Afrikaner stören die Sitzung des Innenausschusses zur neuen Berliner Kriminalstatistik. 30 Beamte sind nötig, um die Situation zu beruhigen.

Festgekettet, verrostet, ohne Luft im Reifen. Sie sind einfach überall: Fahrradleichen. Doch so leicht entfernen lassen sie sich nicht. Die Behörden stecken in einem Dilemma.

Der Innensenator will die schlechte Kriminalstatistik Berlins noch nicht kommentieren. Die Opposition bringt sich schon in Stellung. Denn Henkel hatte große Ankündigungen gemacht.

Die Berliner Kriminalstatistik zeigt, dass vor allem Einbrüche zugenommen haben. Einfamilienhäuser und Villen sind besonders gefährdet. Beim Autodiebstahl wiederum wird ein Rückgang um über 20 Prozent vermeldet. Die Zahlen zu den einzelnen Delikten im Überblick.

Weil Betten auf Intensivstationen fehlen und Notaufnahmen unterbesetzt sind, irren Krankenwagen durch die Stadt. Die Feuerwehr kritisiert das Gesundheitssystem, fährt aber selbst längst auf Reserve.
Berlin - Mehr Mord und Totschlag, mehr Raub, mehr Schlägereien, mehr Vergewaltigungen und vor allem: sehr viel mehr Einbrüche und Diebstähle. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für Berlin für das Jahr 2012 nennt bei vielen Delikten dramatische Steigerungen, und es sind gerade diejenigen Delikte, die viele Menschen besonders ängstigen.