Regionalbahn fährt mit Waggons aus Österreich. Wer auf Toilette muss, hat darin ein echtes Problem
Jörn Hasselmann
Die Regionalbahn fährt jetzt mit Waggons aus Österreich. Wer auf Toilette muss, hat darin ein echtes Problem - dafür gibt es Ski-Halter und kaum Platz für Fahrräder.

Zum zweiten Advent haben Eis, Schnee und Sturm den Deutschen ein extrem winterliches Wochenende beschert. Und das Winterwetter soll andauern - mit sämtlichen positiven und negativen Folgen. In Osteuropa sterben mehrere Menschen bei Kälte und Schnee.

Am Freitagabend züngeln Flammen in einem Auto, ein Zeuge wählt den Notruf. Der eigentlich kleine Brand weitet sich aus, denn die Hilfe steckt in einer Sackgasse. Pech für den Autobesitzer, auf dem Schaden wird er wahrscheinlich sitzen bleiben.

Ein leerstehendes Schulgebäude in der Reichenberger Straße wurde besetzt. Rund 100 Aktivisten aus der linken Szene sollen in das Gebäude eingedrungen sein. Sie wollen damit gegen die Asylpolitik protestieren - und sie fordern ein Gebäude, in dem die Flüchtlinge aus dem Camp auf dem Oranienplatz unterkommen können.

Einen „bunt angemalten Knast“ nennen Gefangene den Entwurf für den Neubau für Sicherungsverwahrte auf dem Gelände der JVA Tegel. Gestern legten Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher den Grundstein.

Zum Staatsbesuch von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werden etwa 2000 Polizisten im Einsatz sein. Die Gegenden um das Kanzleramt und das Hotel Interconti werden gesperrt. Israels Außenminister sagt seine Teilnahme an den Gesprächen in Berlin kurzfristig ab.
Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag am Alexanderplatz zwei Auseinandersetzungen zwischen angetrunkenen Männern beendet.
Am Alexanderplatz gab es wieder Schlägereien, doch diesmal konnte die Polizei schlimmeres verhindern. Die erst kürzlich ins Leben gerufene mobile Wache musste jedoch nicht eingreifen.
Immer wieder werden in Berlin ausländische Vertretungen angegriffen. Das wirft im Ausland ein schlechtes Licht auf Berlin und auf Deutschland. Wie können die Botschaften besser geschützt werden?

Ein Kontaktmobil soll für mehr Sicherheit am Alexanderplatz sorgen, auch nachts und am Wochenende. Doch lange wird die zusätzliche Wache wohl nicht dort bleiben können.

Die Kritik am neuen Wittenbergplatz wird schärfer, denn die Fahrradständer westlich des U-Bahnhofs fehlen nach der Sanierung gänzlich. Schuld daran will jetzt aber niemand sein - und die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf können sich nicht mal einigen, wer überhaupt verantwortlich ist.
Erneut ist einem Straftäter eine spektakuläre Flucht aus dem Maßregelvollzug gelungen. Das Drehbuch für den 23-jährigen Nadim O. stammt von einer identischen Flucht vor zwei Jahren.

Rechtzeitig zum Winter wird der Gratis-Infodienst „Katwarn“ ausgebaut. In Hamburg kommt das Katastrophenwarnsystem häufig zum Einsatz. Berlin bleibt dagegen bislang hinter den Erwartungen zurück.
Bislang waren Sicherheitsexperten skeptisch, vor dem Winter kam nun das Umdenken.

Einen ähnlich schweren Zwischenfall hat es an Berlins Flughäfen seit Jahren nicht gegeben.
Bis zu 50 Fußballfans waren am Hackeschen Markt in eine Schlägerei verwickelt, als sie nach dem Spiel auf ihren Sonderzug warteten: Mit Pfefferspray musste die Polizei die beiden Lager trennen. Doch das war nicht das einzige Unglück, dass sich nach dem Abpfiff ereignete.

Einen ähnlich schweren Zwischenfall wie den am Samstag hat es an Berlins Flughäfen seit Jahren nicht gegeben - aber obwohl die Flughäfen einiges aufbieten, um die Vögel fernzuhalten, kommt es statistisch gesehen täglich zu Schäden durch Vogelschlag.
Etwa 3500 Menschen erinnerten am frühen Samstagabend an den Tod des Hausbesetzers Silvio Meier vor 20 Jahren. Meier war im November 1992 im U-Bahnhof Samariterstraße von einem jungen Neonazi niedergestochen worden.
Der Streit um den Platz auf dem Gehweg hätte fast tödlich geendet: Ein Radfahrer stach einen Fußgänger nieder, das Opfer musste notoperiert werden. Der Täter ist auf der Flucht.
In der Nacht zum Samstag kam es in der Nähe einer Tram-Haltestelle am Fernsehturm zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 18-Jährigen und einer Gruppe von 15 bis 20 Personen. Ein Passant verhinderte offenbar Schlimmeres.

Die vor Jahrzehnten stillgelegte Bahnstrecke von Paulinenaue nach Fehrbellin ist wieder da – als vorbildlicher Radweg.

21-Jähriger stößt bei Großbeeren mit Auto zusammen – er war ohne Licht in der Dunkelheit unterwegs
Brandenburg: Es gibt eine Regel bei Straßennamen Für Neonaziopfer Silvio Meier soll sie nicht gelten
Berlin - Friedrichshain, Gabelsbergerstraße, politisch gesehen: ziemlich links. „Nazis jagen!