Angelsaison beginnt

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1. Mai in Berlin : Nicht nur in Kreuzberg ist eine Menge los
Joy Schilling Simon Grothe
Wunderschön. Nicht nur wie hier am Scharmützelsee sitzen wieder die Angler.
Wunderschön. Nicht nur wie hier am Scharmützelsee sitzen wieder die Angler.Foto: ZB/dpa

Ab Donnerstag zieht’s die Angler wieder ans Wasser. Mit dem Ende der Schonzeiten vieler Fischarten beginnt am 1. Mai die Saison. Die bis dahin gehende Winterpause nutzten viele Einsteiger zum sogenannten Castingfischen. Was das nun schon wieder ist? So eine Art Trockenübung für Angler.

Beim Castingfischen werden Handgriffe wie das Auswerfen der Rute oder das Aufrollen der Spulen geübt. Erfahrene Angler hingegen widmen sich während der kalten Jahreszeit größtenteils der Reinigung und Wartung der Geräte. So werden Ruten und Rollen geölt, lackiert sowie von Sand- und Salzwasserrückständen gereinigt.

In dieser Saison, die dann bis Jahresende geht, wird aufgrund der milden Temperaturen mit einem regen Betrieb unterhalb der Wasseroberfläche gerechnet. „Die Fische laichen früher und haben mehr Nährstoffe zur Verfügung, so dass die Fischerei ertragreicher ist“, erzählt Ralf Behnke vom Deutschen Angelfischverband, kurz: DAFV. Im Berliner Landesverband sind gut 8500 Menschen organisiert – noch viel mehr besitzen aber die Erlaubnis, in den Gewässern zu angeln. Wer wenig Zeit hat für einen Angelausflug ins Umland, bleibt einfach im Zentrum. „Streetfishing“ nennt sich das Angeln in der Großstadt. „Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Für viele ist es nicht so weit, die Materialien sind kompakter und die Bekleidung muss nicht angepasst werden.“ Zanderliebhaber müssen sich noch gedulden – deren Schonzeit endet nämlich erst Ende Mai. Joy Schilling

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