Berlin : 19. März 1982

Vor 25 Jahren berichteten wir über die Sprechstunde im Rathaus Schöneberg

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„Die Arbeit des Petitionsausschusses hat manchmal schon eine fast seelsorgerische Funktion“, sagte gestern deren stellvertretender Vorsitzender Bode (CDU). Zusammen mit vier weiteren Kollegen und fünf Sachbearbeitern hielt er im Rathaus Schöneberg seine monatliche Sprechstunde ab. Der Besucherandrang war wegen der Ankündigung des Termins im Fernsehen der bisher stärkste in dieser Wahlperiode. Wie fast immer ging es hauptsächlich um Probleme im Wohnungs- und Sozialbereich. Ungefähr 10 000 Petitionen im Jahr haben die insgesamt 17 Mitglieder dieses größten Parlamentsausschusses zu bewältigen. Die meisten davon gehen schriftlich ein. Um die kontinuierlich anfallenden Vorgänge zu bearbeiten, treffen sich die 17 Abgeordneten einmal in der Woche.

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