25 Kilometer von Berlin : Am Sonntag läuft es wieder – aber nicht für Autofahrer

Beim 25-Kilometer-Lauf in Berlin gehen am Sonntag mehr als 10.000 Sportler an den Start. Ein Überblick über die Route – und die Sperrungen.

Die Route des 25-Kilometer-Laufs – einfach anklicken und herunterladen.
Die Route des 25-Kilometer-Laufs – einfach anklicken und herunterladen.Grafik: Tsp

Zum 39. Mal fällt am Sonntag um 10 Uhr auf dem Olympischen Platz in Charlottenburg der Startschuss zum 25-Kilometer-Lauf durch die Innenstadt und rund ums Brandenburger Tor. Was 1981 mit gut 3000 Läufern unter der Hoheit der französischen Alliierten begann, hat sich inzwischen zur Großveranstaltung entwickelt.

Mehr als 10.000 Sportler geben diesmal auf der Strecke ihr Bestes. Bis sonntagfrüh sollen die letzten falsch geparkten Autos entlang der Strecke abgeschleppt sein. "Jeder Abschleppvorgang kostet den Verantwortlichen ca. 136 Euro", teilte das Präsidium vorsichtshalber mit. Dies ist keine leere Drohung: Im Jahre 2018 wurden 629 Fahrzeuge umgesetzt, beim Marathon waren es etwa 1000.

470 Polizisten im Einsatz

Die Polizei wird nach eigenen Angaben 470 Beamte einsetzen, um den Verkehr zu lenken - und um die Sicherheit zu garantieren. Spätestens seit dem Anschlag auf den Boston-Marathon stehen auch Läufe in Berlin in besonderem Blick der Polizei. Der Veranstalter "Berlin läuft" stellt 400 Ordner.

Die Route verläuft traditionell in Ost-West-Richtung, also vom Olympiastadion einmal um das Brandenburger Tor und zurück. Die Teilnehmer an der Halbmarathon-Distanz (etwa 21 Kilometer) laufen eine Abkürzung durch den Tiergarten. Die Teilnehmer am 10-Kilometer-Lauf wenden bereits durch die Windscheidstraße.

Zwischen 8.30 und 13.30 Uhr müssen sich vor allem Autofahrer auf Sperrungen einstellen. Die Laufstrecke kann nur über die Stadtautobahn A100 und durch den Tiergartentunnel gequert werden. In den von der Strecke umschlossenen schmalen Streifen darf gar nicht gefahren werden, wer unbedingt mit seinem Auto hinaus will aus diesem Bereich, muss dies an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Bismarckstraße versuchen. Hier gibt es eine Art gesicherte Schleuse, die sich "Londoner Quere" nennt.

Die Strecke wird nach dem letzten Läufer schnell wieder frei gegeben, teilte die Polizei mit.

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