Altbischof Huber zu Stadionplänen : Hertha braucht ein „neues, eigenes Stadion“

Der ehemalige evangelische Bischof Joachim Huber stärkt Hertha in der Stadiondebatte den Rücken. Der Bundesligist wünscht sie eine reine Fußballarena.

Blick ins Olympiastadion. Ein Ort mit Tradition.
Blick ins Olympiastadion. Ein Ort mit Tradition.Foto: dpa

Der frühere Bischof Wolfgang Huber hat sich für den Neubau einer reinen Fußballarena des Bundesligisten Hertha BSC ausgesprochen. „Ich bin davon überzeugt: Ein neues, eigenes Stadion würde das Erlebnis Fußball noch emotionaler machen, als es das ehrwürdige Olympiastadion kann“, schrieb der 77 Jahre alte ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in der „Bild“ und „B.Z.“ am Mittwoch. „Eine Arena ohne Laufbahn, mit Sitzreihen näher am Spielfeld, näher am Spielgeschehen. Hertha BSC braucht eine eigene Heimat, in der Mannschaft und Fans sich zu Hause fühlen. Ja: wo sie zu Hause sind.“

Huber ist Ehrenmitglied des Berliner Clubs und Mitglied im Kuratorium der Hertha-Stiftung. Hertha will 2025 das Olympiastadion verlassen und in ein eigenes Stadion umziehen. Diese Arena würde der Verein am liebsten auf dem Olympiagelände errichten. Plänen für einen dortigen Bauort hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) aber zuletzt eine Absage erteilt.

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