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Bahnverkehr in Berlin kurzzeitig gestört : Polizei suchte Leiche zwischen den Gleisen

Die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Spandau war von 13 bis 14 Uhr gesperrt. Die Polizei suchte an den Gleisen nach einer Leiche.

Foto: Archiv

Montagmittag war der Fern- und Regionalverkehr der Bahn durch einen Polizeieinsatz gestört. Gegen 13 Uhr meldete ein Zeuge, dass er an den Gleisen nördlich des Hauptbahnhofs eine Leiche gesehen habe. Daraufhin wurde die Strecke in Richtung Spandau gesperrt. Die Berliner Polizei war mit Suchhunden im Einsatz, dieser wurde gegen 14.15 Uhr beendet. Der Anruf wurde als nicht ernst gemeint eingeschätzt, hieß es im Präsidium.

Auf der Strecke fahren die ICE-Züge nach Hamburg und Hannover/Ruhrgebiet, sowie Regionalzüge. Die Bahn leitete einige Fernzüge um. ICE707 zum Beispiel aus Hamburg nach München wurde hinter Spandau auf die Stadtbahn geleitet und verspätet sich dadurch um etwa eine halbe Stunde.

Signalstörungen bei der S-Bahn

Kaum war die Sperrung im Fern- und Regionalverkehr aufgehoben, gab es Probleme bei der S-Bahn. Wegen einer Signalstörung im Bereich Nöldnerplatz (Lichtenberg) gibt es Verspätungen und Zugausfälle auf den Linien S5 und S7.

Zuvor gab es dieselben Schwierigkeiten auf der Stadtbahn. Hier verzögerte sich der Betrieb wegen einer Signalstörung in Tiergarten auf dem Linie S3, S5, S7 und S9.

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