• Bald neue Obergrenze für die Gästezahl?: Berliner Gesundheitssenatorin fordert einheitliche Regeln für private Feiern

Bald neue Obergrenze für die Gästezahl? : Berliner Gesundheitssenatorin fordert einheitliche Regeln für private Feiern

Am Montag wollen die Gesundheitsminister über das Corona-Infektionsrisiko bei Feiern sprechen. Dilek Kalayci (SPD) hofft auf bundeseinheitliche Regelungen.

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD)
Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD)Foto: imago images/Christian Ditsch

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hält einheitliche und gegebenenfalls auch neue Corona-Regeln in Deutschland für Feiern und andere Veranstaltungen für nötig.

„Zurzeit beobachten wir auch in Berlin, dass das Freizeitverhalten und private Feiern das Infektionsgeschehen nach oben treiben“, sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Deutschen Presse-Agentur. „Ziel ist eine bundeseinheitliche Regelung für private Feiern und öffentliche Großveranstaltungen.“

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen Kalayci zufolge bei einer Telefonschalte an diesem Montag über das Infektionsrisiko bei solchen Events sprechen. „Angesichts der bereits seit einigen Wochen deutschlandweit steigenden Infektionszahlen würde ich es auch für wichtig erachten, wenn sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder ebenso mit dem Thema befassen“, sagte die Senatorin.

Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern

Über die Frage, ob es neue Obergrenzen für Familienfeiern geben sollte, wird bereits sei einiger Zeit diskutiert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angeregt, wegen des Ansteckungsrisikos noch einmal über die erlaubte Größe solcher privaten Feste zu sprechen.

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In den Ländern ist das unterschiedlich geregelt. So sind in Berlin momentan Innenveranstaltungen mit bis zu 500 Menschen erlaubt. In Nordrhein-Westfalen dürfen bei „geselligen Veranstaltungen wie Hochzeiten“ drinnen maximal 150 Gäste anwesend sein, in Bayern maximal 100. Der Ärzteverband Marburger Bund forderte bundesweit einheitliche Vorgaben. (dpa)

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