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Bei Verstößen gegen Coronavirus-Verordnung : Keine Einigung zur neuen Bußgeldverordnung im Senat

Inzwischen 8000 Virustests täglich + Brandenburg berät über längere Ausgangsbeschränkungen + 2581 Infizierte, dreizehn Tote + Der Virus-Blog für Berlin.

Die Berliner Polizei fährt im Mauerpark Streife.
Die Berliner Polizei fährt im Mauerpark Streife.Foto: imago images/Sabine Gudath

Der Berliner Senat kann sich nach Tagesspiegel-Informationen auf seiner heutigen Sitzung nicht auf eine Bußgeldverordnung für Verstöße gegen Coronavirus-Regeln einigen. Grüne und Linke haben dem Vernehmen nach Kritik an der Vorlage aus dem Haus von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) geäußert (mehr dazu im Newsblog unten).

In Berlin werden inzwischen täglich 8000 Coronavirus-Tests durchgeführt. Das ist laut Gesundheitsverwaltung eine Verdoppelung der bisherigen Testzahl.

Brandenburg entscheidet heute über längere Ausgehbeschränkungen. Das Kabinett in Potsdam will auch einen neuen Bußgeldkatalog für Verstöße festschreiben.

In Berlin sind zwei weitere Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit gibt es laut Senatsverwaltung für Gesundheit bislang insgesamt 13 Todesopfer. Zu möglichen Vorerkrankungen der beiden neuen Fälle und zum Alter der Verstorbenen gab es keine Angaben.

Mit Stand Montagabend wurden offiziell 2581 Menschen positiv getestet, tags zuvor waren es noch 2462 – ein Anstieg von 119 Fällen. Am Sonntag hieß es, dass 845 Infizierte wieder genesen sind - diese Zahl stieg nun auf 1055.

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