BER : Leerstand im Kanzlerflughafen

Mit der geplanten Eröffnung des BER soll auch der Regierungsflughafen von Tegel nach Schönefeld umziehen. Das Terminal ist bereits seit Ende 2018 fertig,

Die Abfertigungshalle für Regierungsflieger am BER ist seit Ende 2018 fertig. Im Sommer war sie noch eine Baustelle.
Die Abfertigungshalle für Regierungsflieger am BER ist seit Ende 2018 fertig. Im Sommer war sie noch eine Baustelle.Foto: Manfred Thomas

Das Regierungsterminal

Es geht um die Kanzlermaschine, um Flüge der Bundesregierung und ihrer Staatsgäste: Mit dem BER-Start soll auch der Regierungsflughafen von Tegel nach Schönefeld umziehen. Ein neues Regierungsterminal, für insgesamt rund 70 Millionen Euro errichtet, ist seit Ende 2018 fertig.

Der Zeitplan

Die Bundesregierung will trotzdem erst 2020 mit der Flugbereitschaft von Tegel nach Schönefeld umziehen, was jedes Jahr rund zwei Millionen Euro Leerstandskosten verursacht. Das Terminal soll – so der bisherige Plan – nur übergangsweise genutzt werden, bis 2025 das bislang mit weiteren rund 300 Millionen Euro kalkulierte reguläre Regierungsterminal fertig ist.

Die Risiken

Ungeklärt ist bislang, ob, wann und wie es unterirdisch an das zentrale BER-Tanklager angebunden wird, wie es aus einer von der Berliner Zeitung veröffentlichten Antwort der Bundesregierung hervorgeht. Denn dafür müsste die Nordbahn unterquert werden. Flughafensprecher Hannes Hönemann versicherte am Mittwoch jedoch ausdrücklich: „Der Bau des Regierungsflughafens wird den Flugverkehr am BER nicht beeinträchtigen.“

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