Berlin-Charlottenburg : Senat will Quartier hinter dem Bahnhof Zoo aufwerten

Bis zum Sommer soll ein Gutachten die Potenziale und Defizite zeigen, kündigt Senatorin Lompscher an. Politische Beschlüsse sind für die zweite Jahreshälfte geplant.

Cay Dobberke
Raum für Ideen: das Quartier zwischen Bahnhof Zoo und Ernst-Reuter-Platz.
Raum für Ideen: das Quartier zwischen Bahnhof Zoo und Ernst-Reuter-Platz.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Noch führt das Charlottenburger Quartier zwischen dem Bahnhof Zoo, der Technischen Universität (TU), dem Landwehrkanal und dem Ernst-Reuter-Platz ein Schattendasein. Im Sommer hatte der damalige Bausenator Andreas Geisel (SPD) einen Masterplan für die 65 Hektar große Gegend um die Hertzallee angekündigt, zu der auch das Areal des gescheiterten Riesenradprojekts gehört. Nun macht die neue Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) weiter: Am Dienstag beschloss der Senat „vorbereitende Untersuchungen“. Bis zum Sommer soll ein Gutachten die Potenziale und Defizite zeigen, politische Beschlüsse sind für die zweite Jahreshälfte geplant. Damit schnell gebaut werden kann, prüfe man „städtebaurechtliche Instrumente bei der Finanzierung und Umsetzung“, sagte Lompscher. An der „partizipativen, partnerschaftlich getragenen und gemischten Gebietsentwicklung“ sollen sich private Immobilieneigentümer finanziell beteiligen.

Die Bilder vom Bahnhof Zoo
Der Bahnhof Zoo im Herbst 2018.Weitere Bilder anzeigen
1 von 58Foto: Kai-Uwe Heinrich
09.10.2018 07:45Der Bahnhof Zoo im Herbst 2018.

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