Berlin in den Zwanziger Jahren : Wir waren mal ganz modern

Eine Stadt, die vor Ideen sprühte, doch sozial zerrissen blieb: Was Fotos aus Berlins wildem Jahrzehnt zwischen Kaiserzeit und Diktatur über die Stadt verraten.

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-00711 / CC-BY-SA 3.0

Sie waren ein großer Aufbruch, Berlins Zwanziger - in fast jeder Hinsicht. Mit dem Ende der strengen Kaiserzeit lockerten sich die Sitten. Erlaubt war, was schön ist. Tabubrüche und Exzesse im lebenslustigen Nachtleben. Auf den Straßen revolutionierten die endlich vereinten Verkehrsbetriebe den Nahverkehr, der Potsdamer Platz wurde zur verkehrsreichsten Kreuzung Europas. In den Kinosälen landete Fritz Lang mit Metropolis einen gigantischen Flop - erst heute haben wir den Film als geniales Zeugnis seiner Zeit verstanden. Auch in der Architektur tat sich etwas: Die Meister des Neuen Bauens wollten der wachsenden Bevölkerung mehr Licht, Luft und Sonne geben, statt weitere "grauenhafte Rattenlöcher" in der Mietskasernenstadt Berlin zu bauen. Das prominenteste Beispiel im städtischen Wohnungsbau ist Bruno Tauts Hufeisensiedlung in Britz, die heute zum Welterbe zählt.

Eine Stadt, die vor Ideen sprühte, doch sozial zerrissen blieb: Trotz aller Bemühungen fehlten mehr als 100.000 Wohnungen in der anschwellenden Weltmetropole. Im Schatten ungenierter Prasserei fehlte es am Nötigsten. Mit Armut, Verzweiflung und Massenarbeitslosigkeit gingen die Goldenen Zwanziger zu Ende.

In der Weltwirtschaftskrise eroberten Schlägertrupps von links und rechts die Straße. Der Weg von hier führte in Diktatur und Vernichtung.

Die Bilder von damals - es sind Aufnahmen einer untergegangenen Stadt. Ihre Anziehungskraft haben sie behalten. Vieles scheint zwar weit weg, aber dennoch aktuell. Bis in die Gegenwart hinein verfolgen uns Themen wie Wohnungsnot, Partynächte, Ärger um den Flughafen und politischer Extremismus.

Foto: Imago

Das größte und schnellste Luftschiff der Welt hätte eigentlich nicht gebaut werden dürfen. Das verbot den Deutschen der Versailler Vertrag. Trotzdem drehte der Zeppelin im September 1924 eine Runde über der Berliner Innenstadt, zur Freude der Bevölkerung. Endlich schwebte ein Beweis von Kraft und Größe über dem Brandenburger Tor, ein Triumph deutscher Ingenieurskunst.

Gebaut in Friedrichshafen wurde das ZR-3 genannte Luftschiff nach den Probeflügen an die US-Marine geliefert, die den Bau in Auftrag gegeben hatte. Weil es damit ein ausländisches Zeppelin war, griff das Produktionsverbot nicht. Auf dem Broadway wurde die Ankunft mit einer Konfettiparade bejubelt.

Foto: Family Archives Norbert Radtke/ CC: BY-SA 3.0

Klar, dass sich überall in Berlin Menschen auf Straßen und Dächern sammelten. Es war eben nicht irgendein Flugzeug, sondern ein 200 Meter langer Gigant am Himmel, mit einer silbrig glitzernden Außenhaut: Hier eine Familienaufnahme des freudigen Ereignisses.

Foto: Lufthansa/dpa

Noch mehr Luftfahrt: Auf dem Flughafen Tempelhof gründete sich 1926 die Deutsche Luft Hansa AG mit einem Linienverkehr über Halle-Erfurt-Stuttgart nach Zürich.

Foto: Imago

Vier Junkers G 23 vor dem Start. Neun Passagiere fanden in bequemen Einzelsitzen Platz. Die Kabine war beheizt, hinten gab es eine Toilette.

Auch in den Zwanzigern wurde bereits über den Hauptstadtflughafen gestritten. Damals war allerdings das Tempelhofer Flugfeld gemeint, um dessen Erweiterung stark gestritten wurde.

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Der Stadtverkehr nimmt Fahrt auf - mit Bussen, Bahnen und Autos

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-K0625-0500-013 / CC-BY-SA 3.0

Berlins erste Raser, 1926. Es wurde langsam gefährlich, die Straße zu überqueren.

Foto: Seeliger/Imago

Trotzdem zogen auch 1929 noch Pferde Lasten durch die Stadt. So sah damals der Gewerbehof des Fuhrunternehmens Kraatz in der Ackerstraße in Mitte aus.

Foto: Georg Pahl/Bundesarchiv, Bild 102-08558 / CC-BY-SA 3.0

Der tägliche Autobrand, 1929. "Polizei und Schofför bemühen sich, eine in Brand geratene Taxe zu löschen."

Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Ans_05338-01-017-AL-FL / Public Domain Mark

Kutschen zogen über den Potsdamer Platz, dazwischen waren Fußgänger unterwegs. Zwischen 1917 und 1925 ist diese Luftaufnahme entstanden.

Foto: Willy Pragher (CC: BY 3.0)

Die erste Verkehrsampel Deutschlands stand am Potsdamer Platz und wurde 1924 in Betrieb genommen. Auf dem verkehrsreichsten Platz Europas war es zu unübersichtlich und gefährlich geworden. 26 Straßenbahnlinien und fünf Buslinien überquerten den Platz, dazu kamen Pferdefuhrwerke und Fußgänger. Über dem Doppeldeckerbus ist die Kuppel des späteren Haus Vaterland zu sehen, einem gigantischen Amüsierpalast. Im Hintergrund lag das Portal des Potsdamer Bahnhofs.

Foto: Unbekannt/Bundesarchiv, Bild 102-03791 / CC-BY-SA 3.0

10.000 Glühbirnen für die größte Wanderschriftanlage Deutschlands auf dem Potsdamer Platz. Die riesige Leuchtreklame war allerdings recht wartungsanfällig. Bald fiel auf, dass Passanten kaum lange genug stehen blieben, um die vorbei laufenden Botschaften zu lesen.

BVG-Gründung: Für 20 Pfennige durch ganz Berlin

Foto: Willy Pragher / Landesarchiv Baden-Württemberg W 134 Nr. 000220b / CC: BY 3.0
Foto: Willy Pragher / Landesarchiv Baden-Württemberg W 134 Nr. 000220b / CC: BY 3.0Willy Pragher

Die Große Berliner Straßenbahn, 1924. Erst fünf Jahre später wurden U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen zur Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft (BVG) zusammengefasst. Damit kamen Fahrgäste für 20 Pfennig durch die Stadt, einmal umsteigen inklusive.

Foto: Imago

Der Straßenbahnverkehr erlebte einen starken Aufschwung in den Zwanziger Jahren. Im Herbst 1927 eröffnete an der Müllerstraße in Wedding der weltgrößte Tram-Betriebshof. Die weltgrößte Reparaturwerkstatt für Straßenbahnen ging 1927 in Betrieb - mit angrenzenden Wohnungen für Arbeiter und Angestellte.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-H0724-501-05 / CC-BY-SA 3.0

Askanischer Platz, 1929. Vor der Tür des heutigen Tagesspiegel-Redaktionssitzes war damals deutlich mehr los.

Neues Wohnen in Berlins Zwanziger Jahren

Foto: Ben Buschfeld (CC: BY 3.0)

21 Türen, die von mehreren Grundtypen ausgehen, aber unverwechselbar bleiben. So farbenfroh gestaltete Bruno Taut die Eingänge der Hufeisensiedlung in Britz. Darauf kommt nicht unbedingt, wer die Wohnmaschinen anderer Berliner Großsiedlungen vor Augen hat.

Foto: Ben Buschfeld (CC: BY 3.0) / www.tautes-heim.de

Die Wohnungen haben Balkone, Kachelöfen, manche sogar eine Art Zentralheizung. Hier eine originalgetreu renovierte Ferienwohnung.

Foto: © A.Savin, WikiCommons

Die Hufeisensiedlung gilt als Schlüsselwerk des modernen Städtebaus. Sie ist eine von sechs Berliner Welterbe-Siedlungen.

Alltag im Berlin der Zwanziger Jahre

Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1984-092-35 / Hoffmann, Otto / CC-BY-SA 3.0

Ein spritzender Hydrant: Kinderspaß im Zeitungsviertel, 1925.

Foto: Berliner Leben 1920 / Public Domain

Damals gab es noch richtige Winter. 1920 fuhr dieser Herr auf Skiern ins Büro.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R68730 / CC-BY-SA 3.0

Winter am Osthafen in Friedrichshain, wo 1927 eine große Schlepperflotte auf Tauwetter warten musste.

Foto: David Lisbona (CC: BY 2.0)
Foto: David Lisbona (CC: BY 2.0)David Lisbona

Zweite Untersekunda im Kant Realgymnasium Karlshorst

Foto: Seeliger/Imago

Erstmal ein Foto, dann gibt's den Kuchen. Kindergeburtstag auf einem der vielen engen Hinterhöfe, 1929.

Foto: Imago

Belle-Alliance-Platz, 1926. Der Kreuzberger Platz wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und als Mehringplatz wiederaufgebaut.

"Nacht! Tauentzien! Kokain! Das ist Berlin!" - Nachtleben der Zwanziger Jahre

Foto: Berliner Leben 1921/Public Domain

Die Nase pudern. Kokain war die große Modedroge im Berlin der Weimarer Republik. Damit kokettierte auch diese Werbung für einen Skizzenkatalog.

Der Erste Weltkrieg hatte viele Soldaten süchtig zurückgelassen, die das aufputschende Mittel im Kampf genommen hatten.

Trotz eines Verbots in der Nachkriegszeit war Koks in großen Mengen vorhanden. Die Behörden gingen nur halbherzig gegen den Schwarzmarkt vor, der wie selbstverständlich zum Berliner Nachtleben gehörte.

Foto: Unbekannt/Public Domain

In Paris sei Champagner der Deus ex Machina des Nachtlebens, in der deutschen Hauptstadt sei es Kokain. Das schrieb Ernest Hemingway, hier mit Frau Pauline 1927 in Paris, 1923 für den "The Toronto Star Weekly". Überall werde es offen verkauft, in einigen Cafés sogar von den Kellnern auf dem Tablett serviert. Auch werde man ständig von abgerissen aussehenden Männern angesprochen, die einen in "einen feinen neuen Nachtclub" bugsieren wollen. Aber es gebe in Berlin keinen Nachtclub, der nicht abstoßend, nervend, langweilig sei.

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-07741 / CC-BY-SA 3.0
Foto: Bundesarchiv, Bild 102-07741 / CC-BY-SA 3.0Georg Pahl

"Koks-Emil, der schlimmste Parasit der Großstadt!" - so steht's im Bildtext. Und weiter: "Er verkauft in kleinen Kapseln das Kokain. Die Prise kostet M 5,-. Seine Opfer bestehen zum größten Teil aus der Damenhalbwelt. Der "Spanner", stets im Hintergrund, warnt beim Näherkommen Fremder durch einen Pfiff den Kokainverkäufer. In ständiger Flucht vor der Polizei!" 

"Jetzt haben wir prima Perversitäten!" - Klaus Mann über das Berlin der Zwanziger Jahre

Foto: Berliner Leben 1920 / Public Domain

Ein typisches Coverbild der Zeitschrift Berliner Leben aus dem Jahr 1920. "Junge-Junge, so was hat die Welt noch nicht gesehen", schrieb Klaus Mann über das Berliner Nachtleben. "Früher hatten wir eine Armee; jetzt haben wir prima Perversitäten!"

Foto: Unbekannt/Public Domain/ (PD-US)

"Nacht! Tauentzien! Kokain! Das ist Berlin!" So schwärmte der russische Dichter Andrej Bely. Er war einer von ungefähr 300.000 russischen Emigranten, die in den Zwanziger Jahren in der Stadt lebten. Besonders in der Gegend um den Wittenbergplatz gab es viele russischsprachige Lokale.

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-07740 / CC-BY-SA 3.0
Foto: Bundesarchiv, Bild 102-07740 / CC-BY-SA 3.0Bundesarchiv

"'Schnaps-Ede', der fliegende Likör-Verkäufer nach der Polizeistunde auf der Straße", heißt es in der Bildbeschreibung. "Seine 'Conzession' ist nicht genehmigt und der Likör, welcher pro Glas eine Mark kostet, ist oft recht zweifelhafter Herkunft. Der Verkäufer wechselt ständig seinen Standort."

Foto: Berliner Leben 1921 / Public Domain

Die Tänzerin als mächtige Göttin der Männerwelt in der Zeitschrift Berliner Leben, 1921. Das Berlin der Zwanziger sei eine Stadt gewesen, so Klaus Mann, in der "Millionen von unterernährten, korrumpierten, verzweifelt geilen, wütend vergnügungssüchtigen Männern und Frauen versuchten, sich in einer auf den Kopf gestellten Welt der Realität des Alltags zu entziehen".

Foto: Waldemar Titzenthaler / Gemeinfrei

Sie galt als Sinnbild des puren Exzesses: Anita Berber, hier auf einer frühen Modeaufnahme von 1918. "Nachkriegserotik, Kokain, Salomé, letzte Perversität". So urteilte Klaus Mann über die radikale Tänzerin und Schauspielerin. Berber starb bereits mit 28 Jahren, geschwächt vom Drogenkonsum und an Tuberkulose erkrankt, im Kreuzberger Krankenhaus Bethanien. Verewigt wurde sie 1925 in einem Portrait von Otto Dix, das zu den berühmtesten Werken des Malers zählt.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0121-500 / CC: BY-SA 3.0 de

Auch hier ging Anita Berber ein und aus: Im Eldorado, dem berühmtesten Club des schwul-lesbischen Berlins der Zwanziger. Andere bekannte Gäste waren Marlene Dietrich, Claire Waldoff und Egon Erwin Kisch. Dank seiner Travestie-Shows war die Bar weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Hier trafen sich Homos und Heteros, Berliner und Touristen. "Zwischen den Tänzen, bei denen auch der Normale sich den pikanten Genuss leisten kann, mit einem effeminierten Manne in Frauenkleidern zu tanzen, gibt es Brettldarbietungen. Eine männliche Chanteuse singt mit ihrem schrillen Sopran zweideutige Pariser Chansons", schrieb ein Reiseführer durch das "lasterhafte Berlin".

Neben dem Stammsitz in der Lutherstraße eröffnete wegen des rauschenden Erfolges im Jahr 1928 eine Zweitniederlassung an der Ecke Kalkreuthstraße Ecke Motzstraße, die dieses Bild im Jahr 1932 zeigt. In der Szene war das Eldorado durchaus umstritten: Homosexuelle würden hier vor einem heterosexuellen Publikum zur Schau gestellt, hieß es.

Foto: “Die Freundin”, Ausgabe Mai 1928/Public Domain

"Die Freundin" gilt als erste lesbische Zeitschrift überhaupt und bezog auch politisch klar Stellung. Wie alle schwulen und lesbischen Zeitschriften wurde sie von den Nazis als "entartet" eingestuft und verboten.

Foto: Imago

Josephine Baker. Die exzentrische Tänzerin kam 1926 nach Berlin und war schnell ein Superstar. Bisweilen ließ sie sich von einem Straußengespann herumkutschieren.

Foto: Georg Pahl/Bundesarchiv, Bild 102-11652 / CC-BY-SA 3.0

"Der Wurstmaxe, ein Freund der Nachtbummler, der an vielen Berliner Straßenecken sein nächtliches Gewerbe betreibt."

Foto: Unbekannt / Bundesarchiv, Bild 102-02851 / CC-BY-SA 3.0

Auf Elefanten durch die Stadt? Na klar! 1926 machte so der Zirkus Hagenbeck für seine Schau im Zoologischen Garten auf sich aufmerksam.

Armut im Berlin der Zwanziger Jahre

Foto: Seiler/Bundesarchiv, Bild 146-2003-002-22 / Seiler / CC-BY-SA 3.0

Die Not der Erwerbslosen, 1920. "Arme Arbeitslose verzehren auf einer Bank ihr bescheidenes Mittagsmahl, das sie sich aus der Volksküche geholt haben."

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R38586 / CC-BY-SA 3.0
Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1971-109-42 / CC-BY-SA 3.0

1923: Vor der Butterhandlung Groh in der Kreuzberger Schmidstraße bildeten sich in der Inflationszeit lange Schlangen.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-09249-0013 / CC-BY-SA 3.0

Diese ältere Frau sammelte für ihr Mittagessen Gemüseabfälle von Händlern aus dem Rinnstein.

Foto: Georg Pahl/Bundesarchiv, Bild 102-08773 / CC-BY-SA 3.0

"Der Lumpensammler und seine Frau begeben sich zur Arbeit", kommentiert Georg Pahl seine Aufnahme.

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-08771 / CC-BY-SA 3.0

1929 ist der Fotograf Pahl diesem Streichholzverkäufer begegnet, "welchem vor einer Reihe von Jahren beide Beine abgefahren wurden".

Foto: Unbekannt/Bundesarchiv, Bild 146-1972-062-01 / CC-BY-SA 3.0

Ein Kriegsinvalide, bettelnd an eine Hauswand gelehnt (1924).

Unruhe und Extremismus im Berlin der Zwanziger Jahre

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R11931 / CC-BY-SA 3.0

Anstehen nach Wasser während des Kapp-Putsches im März 1923. Die junge Republik überlebte den rechtsnationalen Putschversuch durch den größten Generalstreik in der deutschen Geschichte.

Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1970-051-65 / Haeckel, Otto / CC-BY-SA 3.0

Putschisten mit aufgemaltem Hakenkreuz am Laster am Potsdamer Platz.

Foto: Georg Pahl/Bundesarchiv, Bild 102-01002 / CC-BY-SA 3.0

Absitzen! Draufhauen! Festnehmen! Ein Mannschaftswagen der Berliner Schutzpolizei im Einsatz, 1926.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-S61468 / CC-BY-SA 3.0

Nie wieder Krieg! Elsa Einstein auf einer Pazifistendemonstration im Lustgarten, 1921.

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-10797 / CC-BY-SA 3.0

Albert Einstein lebte 18 Jahre lang in Dahlem und Wilmersdorf. Berlin verließ das Physikergenie erst nach der Machtübernahme der Nazis. Die Aufnahme zeigt ihn mit Tochter, Schwiegersohn und Trauzeugen vor dem Schöneberger Standesamt, auf dem Margot Einstein gerade geheiratet hatte (1930).

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-07717 / Sturkow (a.o.t.) / CC-BY-SA 3.0

Mai-Unruhen 1929: Schussbereite Polizisten in den Straßen Neuköllns.

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-P046278 / Weinrother, Carl / CC-BY-SA

Am 1. Mai 1929 errichteten Demonstranten diese Barrikaden in der heutigen Neuköllner Briesestraße.

Rechte Gesellen. Adolf Hitler in heller Jack mit Rudolf Heß und Erich Ludendorff bei einem Nazi-Aufmarsch am 11. Mai 1926 in Berlin.
Foto: imago/ZUMA/Keystone

Vorboten vom Untergang der jungen Demokratie. Adolf Hitler mit Rudolf Heß und Erich Ludendorff bei einem Aufmarsch am 11. Mai 1926. Zwei Jahre später hielt er vor 16.000 Zuhörern eine Rede im Schöneberger Sportpalast.

Hier endet unsere Reise in Berlins wildes Jahrzehnt zwischen den Kriegen.

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