Berlin-Mitte : Neuer Manager soll Alexanderplatz zu "positivem Image" verhelfen

Der Alexanderplatz hat einen neuen Manager. Andreas Richter hat die Aufgabe, "die Attraktivität und das Sicherheitsgefühl" am Alex zu steigern.

Von der Arbeit des Alex-Managers sollen alle Nutzer des Platzes profitieren.
Von der Arbeit des Alex-Managers sollen alle Nutzer des Platzes profitieren.Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

Seit dem 1. Februar gibt es in Berlin-Mitte einen Alex-Manager. Das teilte der Bezirk mit. Andreas Richter soll Ansprechpartner für Anlieger, Unternehmen, Veranstalter und Bürger am Alexanderplatz sein - ein Vermittler zwischen den verschiedenen Interessensgruppe. Dazu soll er den engen Kontakt zu den bestehenden Netzwerken und Gruppen halten.

"Von der Arbeit des Alex-Managers sollen alle Nutzer des Platzes profitieren", heißt es in der Mitteilung, "das Bezirksamt möchte die Aufenthaltsqualität, die Attraktivität und das Sicherheitsgefühl der Menschen steigern, die den Alexanderplatz besuchen."

Andreas Richter hat seit 1991 für eine Kulturserviceagentur auf dem Alexanderplatz gearbeitet und damit Erfahrung. „Im Ergebnis soll ein Platz mit einem positiven Image im Zentrum Berlins stehen", sagte Richter.
Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel begründete die Einstellung mit mangelnder Vernetzung der einzelnen Akteure am Alexanderplatz: "So verpuffen Engagement und Ressourcen und praktische Lösungen für die vorhandenen Probleme werden nicht umgesetzt." Mit dem Alex-Manager sollen diese Aktivitäten zukünftig gebündelt und so zielgerichtet umgesetzt werden.

Der Alexanderplatz macht immer wieder Schlagzeilen wegen Gewaltdelikten. Noch Ende Dezember veröffentlichte die Innenverwaltung als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des SPD neue Zahlen zur Kriminalität. Demnach ist die Zahl der Gewaltdelikte im Vergleich zum Vorjahr von 1021 auf 617 in 2018 (bis Ende November) zurückgegangen. Neben der Alex-Wache, die im Dezember 2017 eingeweiht wurde, und in der neben der Berliner Polizei auch Bundespolizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter sitzen, gilt auch die Ermittlungsgruppe (EG) Alex, der 13 Polizisten angehören, als Grund für den Erfolg.

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