Berlin-Mitte : Weddingerin hinterlässt 400.000 Euro für Kinder in Not

Eine Frau aus Wedding hat in ihrem Testament 400.000 Euro für bedürftige Kinder vorgesehen. Der Bezirk Mitte sucht nun Ideen aus der Bevölkerung für deren Verwendung.

Ein kleiner Junge beim Sommerfest der Kinderhilfsorganisation Arche in Berlin
Ein kleiner Junge beim Sommerfest der Kinderhilfsorganisation Arche in BerlinFoto: dpa/Stephanie Pilick

Eine zuletzt in Wedding lebende Frau hat in ihrem Testament verfügt, dass rund 400.000 Euro ihres Vermögens an Heimkinder sowie arme und kranke Kinder gehen sollen. Das teilte Stephan von Dassel (Grüne), Bezirksbürgermeister von Mitte, am Donnerstag mit. Die Erbschaft fällt an das Land Berlin, aufgrund des letzten Wohnortes der Verstorbenen kann das Bezirksamt Mitte nun entscheiden, für welche Projekte das Geld ausgegeben werden soll.

Und da kommen die Bürger ins Spiel: Das Bezirksamt ruft zu Vorschlägen aus der Bevölkerung auf, mit denen zugunsten von bedürftigen Kindern gewirkt werden kann. Konkret gesucht werden Ideen, Vorschläge oder Projekte, mit denen Angebote geschaffen oder unterstützt werden.

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Die Verwendung der Mittel soll bis zum 1. Juli 2023 abgeschlossen sein

Dabei sollen die Vorschläge folgende, vom Bezirk erarbeitete Kriterien erfüllen: Das Geld soll auf maximal fünf Projekte verteilt werden. Die Summe kann nachträglich nicht erhöht oder in eine längerfristige Finanzierung umgewandelt werden. Daher soll nachhaltig zugunsten der Kinder gewirkt werden. Außerdem soll die Verwendung der Mittel bis zum 1. Juli 2023 abgeschlossen sein.

Vorschläge, sowohl von Privatpersonen als auch von Stiftungen oder sozialen Trägern, können bis zum 31. August schriftlich eingereicht werden, und zwar an Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel, Stichwort: Erbschaft, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin oder bezirksbuergermeister@ba-mitte.berlin.de. Für Rückfragen steht außerdem Herr Lüthke unter 9018 32201 zur Verfügung.

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