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Berlin-Tegel : Auto fährt in Berliner Bushaltestelle – fünf Verletzte

Ein 75-Jähriger gerät mit seinem Auto in eine Gruppe Wartender an einer Bushaltestelle an der Holzhauser Straße in Berlin-Tegel. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Unfall in Berlin-Tegel: Markierungen von Unfallermittlern der Polizei
Unfall in Berlin-Tegel: Markierungen von Unfallermittlern der PolizeiFoto: dpa/Paul Zinken

Ein Auto ist in Berlin-Tegel in eine Bushaltestelle gefahren - fünf Menschen wurden dabei verletzt. „Wir gehen von einem Verkehrsunfall aus“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Zwei Menschen trugen bei dem Geschehen schwere Verletzungen davon. Der Vorfall geschah an der Holzhauser Straße Ecke Bernauer Straße.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 75 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er sei mit seinem Wagen am frühen Abend gegen eine Mittelinsel gefahren, habe gegengelenkt, sodass das Auto auf den Gehweg geraten und schließlich in die Bushaltestelle gefahren sei.

Der Fahrer wurde nach Angaben der Polizei schwer, seine Beifahrerin leicht verletzt. Ein Jugendlicher sei ebenfalls schwer verletzt worden, zwei weitere Menschen kamen mit leichten Blessuren davon. Die Feuerwehr hatte zuerst von sechs Verletzten gesprochen.

Was den Unfall ausgelöst hat, blieb zunächst unklar. Das Auto wurde beschlagnahmt. Es soll auf technische Mängel geprüft werden. Die Untersuchungen werden sich den Angaben zufolge mehrere Tage hinziehen. (dpa)

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