Berliner Flughäfen : Anekdoten vom Flughafen Tegel

Zwei Schwestern, angestellt auf dem Flughafen Tegel, haben eine Liebeserklärung an ihren Arbeitsplatz geschrieben

Mein Airport, der hat sechs Ecken. Tegel von oben.
Mein Airport, der hat sechs Ecken. Tegel von oben.Foto: Hirschberger/dpa

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an den „tollsten Flughafen der Welt“. Und das kann selbstverständlich nur Tegel sein. Herausgekommen ist ein Sammelsurium vieler Geschichten, von denen der Fluggast oft nichts ahnt. Man erfährt, warum Frösche Erster Klasse fliegen dürfen. Oder wie man Sumo-Ringer kontrolliert, die so dick sind, dass sie nicht durch die Kontrolle passen. Oder wie nett Helmut Kohl als Passagier sein konnte. Oder...

Die Geschichte des Flughafens Tegel in Bildern
4.Mai 2021. In der Nacht zum 5. Mai endet die Betriebspflicht des Flughafens Tegel. Damit geht auch rechtlich ein Stück Berliner Geschichte zu Ende. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie Ihre Fotos an leserbilder@tagesspiegel.de!Weitere Bilder anzeigen
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Viele Erlebnisse, die Julia Csabai und ihre Schwester Evelyn, die selbst in Tegel arbeiten, zusammengetragen haben, könnten so auch auf anderen Flughäfen irgendwo in der Welt passieren. Dass angekommene Passagiere am Gepäckband einfach vorbeilaufen, weil sie von anderen Flughäfen ganz weite Wege bis zur Ausgabe gewohnt sein, ist aber tatsächlich nur in Tegel möglich. Und dass die Schwestern sich verzählt haben und aus dem Sechseck mehrmals einen achteckigen Flughafen machen, wird dem tollen Tegel auch nicht schaden.

Julia Csabai/Evelyn Csabai: Letzter Aufruf Tegel! Geschichten vom tollsten Flughafen der Welt. Be.bra Verlag. 304 Seiten, 9,95 Euro

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