Berliner Polizei : Neuer Kandidat als Polizeivizepräsident im Gespräch

Wer wird der Vize von Polizeipräsidentin Barbara Slowik? Der aussichtsreichste Kandidat soll seine Bewerbung zurückgezogen haben.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik und Innensenator Andreas Geisel (SPD).
Polizeipräsidentin Barbara Slowik und Innensenator Andreas Geisel (SPD).Bild: Paul Zinken/dpa

Ab 1. September soll der neue Vizepräsident der Berliner Polizei ernannt werden - und in den vergangenen Wochen ist noch einmal Bewegung in die Personalentscheidung geraten. Der Kreis derjenigen, die sich bewerben konnten, war wohl absichtlich klein gehalten worden. Nötig waren unter anderem eine Polizeikarriere, Kenntnisse der Berliner Verhältnisse – und die Bewerber sollten mindestens schon Besoldungsgruppe B2 erreicht haben.

Seit April galt deshalb Michael Lengwenings, Chef der Polizeidirektion 6 (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick) und ein alter Bekannter von Innensenator Andreas Geisel (SPD) aus dessen Zeit als Lichtenberger Bezirksbürgermeister, als aussichtsreichster und - wie berichtet - offenbar einziger Kandidat.

Mittlerweile soll er nach Tagesspiegel-Informationen aber seine Bewerbung wieder zurückgezogen haben. Als Grund werden intern auch Tagesspiegel-Berichte über die auf ihn zugeschnittene Ausschreibung angeführt. Offiziell gesprochen wird über Personalien nicht.

Nun ist ein anderer im Gespräch, der seine Bewerbung nachreichen durfte, weil er im Juli die nötige Besoldungsstufe erreicht hat: Marco Langner, Leiter des Stabes der Polizeipräsidentin, vom Rang bisher Leitender Polizeidirektor, seit Juli Direktor beim Polizeipräsidenten. In zwei Wochen wird dann Klarheit darüber herrschen, ob der Nachzügler tatsächlich der neue Vize von Polizeipräsidentin Barbara Slowik wird.

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