Berliner Verkehrsbetriebe : BVG will Obdachlosen im Winter doch Quartier bieten

BVG-Chefin Sigrid Nikutta und Sozialsenatorin Elke Breitenbach haben sich geeinigt: Die Verkehrsbetriebe wollen Räume für Obdachlose anbieten.

Berliner U-Bahnhöfe sollen als Obdachlosen-Schlafplätze im Winter erhalten bleiben.
Berliner U-Bahnhöfe sollen als Obdachlosen-Schlafplätze im Winter erhalten bleiben.Foto: Paul Zinken/dpa

Obdachlose werden im Winter nun voraussichtlich doch in Räumen der BVG Notquartiere finden. Dies ist das Ergebnis einer Unterredung zwischen BVG-Chefin Sigrid Nikutta und Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Montag. Allerdings sollen nicht wieder U-Bahnhöfe offengehalten werden. Wie berichtet, sieht die BVG dort erhebliche Sicherheitsrisiken.

Sie bietet vielmehr Räume an, die mit den Bahnsteigen nicht direkt zusammenhängen, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte. Etwa 30 solcher Orte ständen zur Verfügung, die Sozialverwaltung müsse nun deren Verwendbarkeit prüfen. Auch erwartet die BVG, dass die Sozialverwaltung in Abstimmung mit den Bezirken für sanitäre Einrichtungen und eine Betreuung der Obdachlosen durch Sozialarbeiter sorgt.

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