Berliner Wirtschaft : Arbeitgeber für Reformationstag als Feiertag

Damit wäre eine einheitliche Lösung für Berlin und Brandenburg gefunden. Rot-Rot-Grün konnten sich bisher noch nicht auf ein Datum einigen.

Die Evangelische Kirche und die Arbeitgeberverbände haben sich für den Reformationstag ausgesprochen.
Die Evangelische Kirche und die Arbeitgeberverbände haben sich für den Reformationstag ausgesprochen.Foto: Holger Hollemann/dpa

Evangelische Kirche und Arbeitgeberverbände plädieren dafür, den Reformationstag als einheitlichen gesetzlichen Feiertag in Berlin und Brandenburg zu begehen. In Brandenburg ist der 31. Oktober längst ein Feiertag. In Berlin kann sich Rot-Rot-Grün bisher nicht auf ein Datum einigen.

Grundbotschaft der Reformation seien die Freiheit des Gewissens sowie die Verantwortung für den Nächsten und das Gemeinwohl, begründet der evangelische Bischof Markus Dröge den gemeinsamen Wunsch von Kirche und Unternehmern. Auch wer eine solche Ethik nicht an Gott festmache, könne diesem Wertefundament zustimmen.

Christian Amsinck, Chef der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, plädiert für einheitliche Rahmenbedingungen in der Hauptstadtregion: Eine Insellösung für Berlin bedeute mehr Aufwand und Bürokratie für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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