Berlins Kultursenator : Lederer kritisiert Zusatzgebühren für Onlinetickets

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer attackiert die Praktiken von Online-Ticketanbietern wie CTS Eventim - und macht einen Vorschlag.

er Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) attackiert die Praktiken von Online-Ticketanbietern wie CTS Eventim.
er Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) attackiert die Praktiken von Online-Ticketanbietern wie CTS Eventim.Foto: Imago

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) attackiert die Praktiken von Online-Ticketanbietern wie CTS Eventim. „Es ist abenteuerlich, dass ich noch Gebühren dafür bezahlen muss, dass ich mir eine online bezahlte Konzertkarte selbst ausdrucke“, sagte Lederer dem Tagesspiegel. Er bringt daher die Entwicklung eines eigenen, berlinweiten Ticketbezahlsystems ins Spiel. Dies könnte im Rahmen eines neu gestarteten Innovationsfonds geschehen. „Es gibt genug Berliner Institutionen, um von einem gemeinsamen Alternativsystem zu profitieren“, sagt Lederer.

Der Bundesgerichtshof hatte im Sommer geurteilt, Eventim dürfe vom Käufer keine Gebühr von 2,50 Euro erheben, wenn dieser sich das Ticket selbst ausdruckt. Das Unternehmen hatte darauf die Gebühr teilweise ausgesetzt. Doch bei bestimmten Veranstaltungen werden weiter Gebühren fällig, so werden für das Ausdrucken von Fußballkarten des Bundesligisten Hertha BSC über Eventim weiterhin 1,50 Euro verlangt.

Klaus Lederer, MdA (Die Linke) seit dem 8. Dezember 2016 Bürgermeister (Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin) und Kultur- und Europasenator von Berlin.
Klaus Lederer, MdA (Die Linke) seit dem 8. Dezember 2016 Bürgermeister (Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin)...Foto: Mike WEolff

 

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