Berlins Mitte : Ordnungsamt soll am Alex härter durchgreifen

Mittes Bezirksbürgermeister von Dassel will den Alex freundlicher gestalten. Unter anderem sollen Regelverstöße von Geschäften stärker geahndet werden.

Nach dem Willen von Stephan von Dassel soll der Alex "in einheitlicher, optisch vernünftiger Art“ belebt werden.
Nach dem Willen von Stephan von Dassel soll der Alex "in einheitlicher, optisch vernünftiger Art“ belebt werden.Foto: Doris Spiekermann-Klaas/Tsp

Der Alexanderplatz in Berlin-Mitte soll nach den Vorstellungen von Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Bündnis 90/Die Grünen) freundlicher gestaltet werden. Das Ordnungsamt solle in Zukunft strenger gegen Regelverstöße der ansässigen Cafés und Geschäfte vorgehen, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag.
Bei Besichtigungen des Platzes habe der Koordinator des Alexanderplatzes, Andreas Richter, unter anderem illegale Werbung festgestellt. So lenkten etwa große Plakate von den Fassaden des Platzes ab, der zum Teil unter Denkmalschutz stehe.

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Zusätzlich soll laut von Dassel eine Verordnung festlegen, wie der zentrale Ort in Zukunft gestaltet wird, indem sie dort beispielsweise flackernde Außenwerbung verbannt und dafür sorgt, dass die Sichtachse auf die Weltzeituhr nicht länger von Tischen oder Sonnenschirmen versperrt wird.

Den multimedialen Tagesspiegel-Artikel "Wer ist schuld am Alexanderplatz?" lesen Sie hier.

Der Bezirk wolle den Alexanderplatz beleben, „aber bitte in einheitlicher, optisch vernünftiger Art“, die auch mit dem Denkmalschutz abgestimmt sei. Noch sei allerdings unklar, ob der Bezirk oder nur der Senat eine solche Verordnung erlassen könnte. (dpa)

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