Aktion „catcallsofberlin“ : Sexuelle Belästigung auf der Straße sichtbar machen

Feministischer Widerstand und mehr Themen in unseren Bezirksnewslettern, mittwochs immer aus Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Hier ein Überblick.

NIna Dworschak
Kreideschriftzug auf der Straße, der sexuelle Belästigung beschreibt ("auf den Arsch geschlagen").
Catcallsofberlin macht sexuelle Belästigung sichtbar.Foto: catcallsofberlin

Bei unseren Leute-Newslettern, inzwischen berlinweit rund 212.000 Mal abonniert, geht die Woche weiter mit Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Unsere Newsletter aus diesen drei Berliner Bezirken können Sie, wie auch alle anderen Bezirksnewsletter vom Tagesspiegel, hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de

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Nina Dworschak schreibt aus NEUKÖLLN:

  • Catcallsofberlin: Digitaler Kampf gegen Straßenbelästigung. „Ich bin die Harzer Straße (Neukölln) entlang gelaufen, um mich mit einer Freundin zu treffen. Ein Mann (Mitte 20, schwarze Jacke, blonde kurze Haare) kam mir entgegen und hat mir beim vorbeilaufen auf den Arsch geschlagen (auch nicht leicht, sondern mit der Absicht mir wehzutun). Danach habe ich ihn beleidigt und ihn gefragt, was ihm einfällt. Aus der Ferne hat er dann gerufen, ich soll mir was richtiges anziehen.“ Damit solche Erlebnisse sichtbar werden, kreiden die vier Feministinnen von catcallsofberlin sie auf Berlins Straßen an und veröffentlichen Fotos der Kreideschriftzüge auf Social Media. Was sich dahinter verbirgt und welche Reaktionen sie erhalten, dazu mehr im Newsletter. Weitere Themen diesmal unter anderem:
  • Aus dem neuen Berlin-Buch von Lorenz Maroldt und Harald Martenstein: Neukölln als „Machobezirk“
  • Nachbar Yannic Winkler vom THW Neukölln über seinen Corona-Einsatz
  • Großer Andrang auf Marktstände: Der Nowkoelln Flowmarkt ist zurück
  • Wiedereröffnung der Bürgerämter
  • Bezirksverordnetenversammlung verschoben
  • Turmfalken-Nachwuchs
  • Djane Anat sorgt für queeren Beat
  • Fête de la Haus-Musique am 21. Juni
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Aus REINICKENDORF schreibt Gerd Appenzeller:

  • Strandbad Lübars: Keine Zeitbegrenzung, keine Voranmeldung nötig – und jetzt wieder täglich offen
  • Warum die Heiligenseer den Berlkönig meiden: Newsletterleser sagen ihre Meinung, die BVG antwortet
  • Fahrraddemo in Tegel: Freie Fahrt für eine Stunde
  • Bürger sauer: Der Betriebshof in der Lengeder Straße und seine Probleme
  • Washington Post lobt Gesundheitsamt von Reinickendorf
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Aus MITTE schreibt Julia Weiss:

  • Mikro-Apartments statt Ateliers im Wedding: Investor will Kolonie 10 am 2. Juni abreißen
  • Fahrradfahrer protestieren für sichere Radwege
  • Urban Gardening auf dem Friedhof: Das ElisaBeet entsteht im Soldiner Kiez
  • Coronakrise wird zur Müllkrise: Mitte startet Mehrwegaktion für Restaurants
  • Berliner Großmarkt droht zwei Traditionsbetrieben mit Zwangsräumung
  • Mitte will erstmal keine Restaurants auf der Straße
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Gerade in diesen Zeiten, in denen nicht gemeinsam gefeiert werden kann, wichtig: Lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Mitte, Neukölln, Reinickendorf und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.