Baustelle Olympiapark : Glockenturm kann doch wieder öffnen

Es wurde eine Baustelle für viele Jahre befürchtet, jetzt kam die Entwarnung. Hier die ersten Infos aus dem neuen Charlottenburg-Newsletter.

Wahrzeichen im Westen: der Glockenturm neben dem Olympiastadion.
Wahrzeichen im Westen: der Glockenturm neben dem Olympiastadion.Foto: dpa

Im vorigen Jahr schien es, als müsse der 77 Meter hohe Glockenturm am Olympiagelände mit der beliebten Aussichtsplattform für längere Zeit schließen, weil die Senatssportverwaltung die benachbarten Maifeldtribünen sanieren will. Damit entfiele der vorgeschriebene zweite Rettungsweg für den Fall eines Brandes oder eines Ausfalls des Fahrstuhls, hieß es.

Doch nun gab der langjährige Turmpächter Manfred Uhlitz den Beginn der neuen Saison am Sonnabend, 30. März, bekannt. Der Turm könne "uneingeschränkt öffnen".

Ein im Auftrag des Senats erstelltes Architektengutachten habe ergeben, dass die Tribünensanierung den Besucherverkehr "nun doch nicht beeinträchtigen wird". Uhlitz wirbt mit dem "wundervollen Blick über die Stadt von Spandau bis zum Alexanderplatz, bei guter Sicht bis Potsdam und zu den Müggelbergen".

In diesem Jahr öffnet der Turm bis zum 3. November täglich von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro. Für Kinder, Gruppen und Schulklassen gelten Ermäßigungen.

Unten kann in zwei Etagen die Dauerausstellung "Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006" des Deutschen Historischen Museums besichtigt werden.

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1 von 10Foto: Kitty Kleist-Heinrich
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