Coronavirus und mehr Berliner Bezirksthemen : Verdunklung als böse Oster-Überraschung

Kurz vor den Feiertagen gibt's heute vier Bezirks-Newsletter an einem Tag, aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Steglitz-Zehlendorf. Hier eine Vorschau.

Caspar Schwietering
Riesiege gelbe Shell-Werbeplane verdunkelt Wohnungen am Kaiserdamm in Berlin.
Ja danke! Wer dahinter wohnt, zumal in Corona-Zeiten, findet den Spruch wohl nicht so schmissig.Foto: Cay Dobberke

Unsere Leute-Newsletter bringen Ihnen in diesen Tagen vor allem - aber nicht nur - ausführliche Updates zur Coronavirus-Krise in Ihrem Bezirk. Inzwischen verzeichnen wir rund 205.000 Abonnements insgesamt für die Bezirks-Newsletter. Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Die vorösterliche Woche geht bei uns weiter mit Charlottenburg-Wilmersdorf (wegen des Karfreitags um einen Tag vorgezogen), mit Friedrichshain-Kreuzberg, mit Pankow und mit Steglitz-Zehlendorf.

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Weiter geht's übrigens am Dienstag nach Ostern dann gleich mit fünf Newslettern: Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Spandau, Tempelhof-Schöneberg und Marzahn-Hellersdorf, Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest, unsere Newsletter aus allen Berliner Bezirken können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de

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Aus CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF schreibt Cay Dobberke diesmal schon am Donnerstag:

  • Wie alle Berliner sollen die Hausbewohner am Kaiserdamm 109 nahe dem Lietzensee während der Coronakrise zuhause bleiben. Doch ausgerechnet jetzt verdunkelt ein Riesenposter an der eingerüsteten Fassade fast alle Wohnungen, es versperrt den Blick aus den Fenstern oder von den Balkonen. Auf der gelben Plane dankt der Mineralöl- und Erdgaskonzern Shell unter anderem "allen Helfern und unseren Teams an den Tankstellen, die dazu beitragen, die Krise zu bewätigen". Hausbewohner finden das "zynisch" und fühlen sich "um Licht und Luft" gebracht und zum Teil auch um ihren Schlaf, weil das Plakat nachts mit Flutlicht angestrahlt werde. Die Vorgeschichte reicht einige Monate zurück. Und es ist auch nicht der erste Vorfall dieser Art. Mehr dazu im Newsletter. Weitere Themen diesmal unter anderem:
  • Bezirksamt plant wegen der Coronakrise jetzt Popup-Radspuren auf verkehrsreichen Straßen
  • Coronavirus-Update: Nachbarschaftshilfen, Restaurant-Lieferdienste, Anlaufstellen und Tipps
  • Herrenausstatter Monsieur Albert schließt nach mehr als 50 Jahren
  • Neuer Laden für unverpackte Produkte
  • Tagesspiegel-Aktion "Kiezhelfer": Das Chuchichäschtli in Wilmersdorf, ein beliebter Laden mit Schweizer Spezialitäten, braucht Ihre Unterstützung, um die Coronakrise zu überleben
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Aus dem Bezirk PANKOW (mit Prenzlauer Berg u.a.) schreibt Caspar Schwietering:

  • Video-Gottesdienste und Ostertüten: Wie die Gethsemane-Gemeinde trotz Corona zusammen Ostern feiern will
  • Familienfest ohne Familie: Die Synagogen-Gemeinde Rykestraße bleibt in der Pessach-Woche per WhatsApp in Kontakt
  • Coronavirus-Update: Der aktuelle Stand der Epidemie
  • „Es ist erbärmlich”: Nach der BVV-Sitzung vergangene Woche zofft sich die rot-rot-grüne Zählgemeinschaft
  • Vier Tram-Haltestellen im Neubaugebiet: Der Investor präsentiert das Mobilitätskonzept fürs Pankower Tor
  • Nach Anruf Meister: Der TTC Eastside kann sich über einen sportlichen Erfolg nur bedingt freuen
  • Kino on Demand: Wie sie Filme streamen und damit ihrem Lieblingskino helfen können
  • Und die wichtigsten Tipps für ein gelungenes Osterfest in Zeiten von Corona
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Aus FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG schreibt Nele Jensch:

  • Corona-Update: Bisher keine Überlastung in Xhainer Krankenhäusern, Gesundheitsamt verfolgt Infektionsketten nach
  • Xhainer Gesundheitsstadtrat Mildner-Spindler appelliert: Abstand halten, Hände waschen, zu Hause bleiben
  • "Velogut" und "fLotte": Gratis-Lastenräder für Corona-Nachbarschaftshilfe +++ Mundschutzmasken made in Xhain
  • Vor 76 Jahren erhängte sich Erich Ohser in NS-Gefangenschaft - in der Dudenstraße erinnert ein Stolperstein an den bekannten Karikaturisten
  • Lachen hält gesund: BKA-Theater streamt „Liebe in Zeiten von Corona“ und den „Maulwurfn"
  • Tipp: Isolation versüßen mit Schokokuchen
  • Berlin sucht den Superhost: (digitaler) Airbnb-Spaziergang der Anonymen Anwohnenden
  • Xhainer Kirchen bieten virtuelle Oster-Gottesdienste an
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Und aus STEGLITZ-ZEHLENDORF schreibt Boris Buchholz:

  • Schauen Sie am Ostersonntag nach oben: Erst wandert eine Glocken- und Trompeten-La-Ola durch den Südwesten – und dann folgt ein „himmlischer Ostergruß“
  • Warum es sich lohnt, Possibilist zu werden und an das lebensbejahende Glück zu glauben: Gedanken zu Ostern von Superintendent Johannes Krug
  • Quest für die Feiertage: Oster-Steine suchen in Lichterfelde-West (und anderswo)
  • Corona und der Südwesten
  • Der Vater war positiv: Ein Zwölfjähriger aus Nikolasse berichtet aus der häuslichen Isolation
  • Von „einfach nur Scheiße“ bis „ich habe mehr Zeit für mich“: Behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Lankwitzer Pastor-Braune-Haus sagen und malen dem Coronavirus ihre Meinung
  • Statt 20 müssen durch die Kontaktsperre nur noch drei Kontaktpersonen pro Infizierten gefunden werden: Besuch im Gesundheitsamt
  • „Frisuren der Krise“ und Mundschutzprobleme beim Entsperren des iPhones: Im Blog krisenkalender.de treffen sich Kreuzberg und Steglitz – Susanne Riedel und Horst Evers erzählen sich Geschichten aus dem Corona-Alltag
  • Lesetipps aus Wannsee
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Gerade in diesen Zeiten, in denen nicht gemeinsam gefeiert werden kann, wichtig: Lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Steglitz-Zehlendorf und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.