Leute-Newsletter am Mittwoch : Neukölln nach Hanau

Stimmen gegen Rassismus und mehr in unseren Leute-Newslettern, mittwochs immer aus Neukölln, Mitte und Reinickendorf. Hier ein Themenüberblick.

Polizist vor Absperrband und Autos am Tatort in Hanau.
Der Tatort in Hanau.Foto: dpa/Boris Rössler

Unsere Newsletter aus allen zwölf Berliner Bezirken, die es inzwischen auf mehr als 183.000 Abonnements bringen, können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de. Jeder Bezirk ist einmal in der Woche dran, mittwochs kommen unsere Newsletter aus Mitte, Neukölln und Reinickendorf. Hier einige Themen im Überblick.

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Nina Breher meldet sich aus NEUKÖLLN zum Beispiel mit diesen Themen:

  • Der rechtsextreme Anschlag in Hanau, bei dem zehn Menschen ermordet wurden, ist auch ein Anschlag auf Neukölln, schreibt unsere Newsletter-Autorin. Auf uns direkt oder auf unsere Nachbarn und Freund*innen. Neun der zehn Opfer wurden vor oder in Shisha-Bars getötet, das Motiv des Täters war rassistisch. Dass der traditionell diverse Bezirk Neukölln von so einem Anschlag besonders betroffen ist, war auf dem kurzfristig organisierten Trauermarsch am Hermannplatz und auf der Sonnenallee am Donnerstagabend deutlich zu spüren: Vor Ort waren die Leute betroffen - und wütend. Wie Betreiber und Gäste von Shisha-Bars reagieren, beschreibt unsere Autorin in ihrem Newsletter. Ein Stammgast einer Shisha-Bar zum Beispiel sagt, er sehe auch die Medien in der Verantwortung: "Wenn ich einem Kind, das ich erziehe, nur Schlechtes über die Welt erzähle, hat es Angst und wird die Außenwelt als bedrohlich wahrnehmen - auch als Erwachsener." Es störe, ihn, dass in der Debatte um Bezirke wie Neukölln und um Orte wie Shisha-Bars so viel pauschalisiert werde. Weitere Themen unter anderem diesmal:
  • Sträucher gerodet: NABU Leipzig erstattet Anzeige gegen Neuköllns Bezirksbürgermeister
  • Verträge nicht übernommen: Vorwürfe gegen neue Werkstatt der Kulturen
  • Straßenumbenennungen zu Ehren getöteter Polizisten
  • Bauarbeiten beginnen: Richardkiez bald verkehrsberuhigt
  • Bildband über ehemaliges "Blub" in Rudow
  • Aktion gegen Rechts: Neonazi-Aufkleber in Rudow entfernt
  • Snacken gegen Rechts: Mit Hakenkreuzen beschmiertem Burgerladen droht das Aus
  • Keine Hilfe in Neukölln? Sozialpsychiatrischer Notdienst rückt seit über einem halben Jahr nicht aus
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Aus REINICKENDORF schreibt Gerd Appenzeller, unter anderem über Folgendes:

  • Masernimpfpflicht und Angst vor Corona-Virus halten Gesundheitsamt in Atem
  • Gaslaterne kaputt? Hilfe ist möglich – oder auch nicht
  • Eine neue Schule für Reinickendorf-Ost: Was sechs Jahre dauert, ist noch längst nicht gut
  • Fieser Brandanschlag auf Hermsdorfer Blumengeschäft zerstört eine Existenz
  • Bürgermeister Frank Balzer beklagt Störung der Auschwitz-Gedenkfeier
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Aus dem Bezirk MITTE berichtet Julia Weiss zum Beispiel über:

  • „Niemand hat die Absicht, ein Theater platt zu machen“: CDU und Linke fordern Neuanfang für Monbijou-Theater
  • Jugendtreff „Jara“ zieht in das Haus der Statistik
  • Wie geht es weiter mit dem Café Leo?
  • Standortsuche für das Himmelbeet kommt voran
  • Bezirksbürgermeister von Dassel vermutet Brandanschlag auf „Trinkertreff“ am Leopoldplatz
  • Mieter an der Torstraße wohnen sechs Monate lang hinter Werbeplakat
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