Brandenburger Regierung : Länder prüfen faire Lösung für Sommerferien-Regelung

Brandenburgs Regierung hat noch nicht über eine Änderung der Schulferien entschieden. Die Länder müssten prüfen, ob die bestehende Regelung noch zeitgemäß sei.

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).
Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).Foto: Ralf Hirschberger/dpa/ZB

Die Brandenburger Landesregierung hält sich noch offen, ob der Zeitraum für die Schulferien in Deutschland nach ihrer Ansicht geändert werden sollte oder nicht. Das Bildungsministerium von Britta Ernst (SPD) verwies zunächst darauf, dass die Länder prüfen wollten, ob die bestehende Regelung noch zeitgemäß sei und ob es eine faire Lösung für alle Länder sei.

Brandenburg werde sich zu gegebener Zeit in der Kultusministerkonferenz dazu positionieren, sagte eine Ministeriumssprecherin. „Klar ist: Es braucht einen Korridor, damit nicht alle gleichzeitig in die Ferien fahren.“

Nach der aktuellen Regelung sollen die sechswöchigen Sommerferien grundsätzlich im Zeitraum von Ende Juni bis 10. September stattfinden. Die konkreten Termine sind innerhalb der Länder abgestimmt.

Bis zum Schuljahr 2023/24 stehen die Termine für die Sommerferien schon fest.

Hamburg und Berlin wollen die Verteilung in Deutschland neu regeln: Die Sommerferien sollen generell nicht mehr im Juni, sondern immer frühestens ab 1. Juli beginnen. Außerdem sollen die unterschiedlichen Termine der Länder enger zusammenrücken, so dass die jährlichen Verschiebungen möglichst gering ausfallen. (dpa)

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