Bundespräsident lädt zum Bürgerfest : „Tag des offenen Schlosses“ in Bellevue

Beim „Tag des offenen Schlosses“ steht ehrenamtliches Engagement im Fokus, 4000 Ehrenamtliche werden für ihren Einsatz geehrt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) beim Bürgerfest im Garten von Schloss Bellevue am Stand von "#ichbinhier".
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) beim Bürgerfest im Garten von Schloss Bellevue am Stand von "#ichbinhier".Foto: Soeren Stache/dpa

Am letzten Augustwochenende wird es wieder richtig voll im Schloss Bellevue, und ein guter Geist wird sich überall entfalten. Am ersten Tag des Bürgerfestes, zu dem der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch in diesem Jahr wieder einlädt, werden 4000 ehrenamtlich engagierte Bürger aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Sie sollen dafür gewürdigt werden, dass sie mit ihrem Einsatz die Zivilgesellschaft lebendig erhalten und damit auch die Demokratie stärken.

Am zweiten Tag sind alle interessierten Bürger willkommen. Zum „Tag des offenen Schlosses“ in der Zeit von 11 bis 19 Uhr werden unter anderem Roland Kaiser und seine Band, Gayle Tufts, die Cello-Rockband Apocalyptica und der finnische Schreichor Huutajat erwartet. Ein Gespräch des Bundespräsidenten mit der Polarforscherin Antje Boetius und dem Astronauten Alexander Gerst ist als Höhepunkt des zweiten Tages geplant.

Höhepunkt an Tag zwei: ein Gespräch zwischen dem Bundespräsidenten, Polarforscherin Antje Boetius und dem Astronauten Alexander Gerst.
Höhepunkt an Tag zwei: ein Gespräch zwischen dem Bundespräsidenten, Polarforscherin Antje Boetius und dem Astronauten Alexander...Foto: Oliver Berg/dpa

Als besondere Gäste des Bürgerfestes präsentieren sich in diesem Jahr Finnland und Nordrhein-Westfalen den Gästen. Finanziert wird das zweiteilige Fest aus dem Haushalt des Bundespräsidialamtes und durch Geld- und Sachspenden von rund 100 Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen.

Gerade der erste Tag dient auch der Förderung der Engagement-Kultur. Schließlich gibt es immer neue brennende Themen und großen Vernetzungsbedarf. Bewährt hat sich in den letzten Jahren besonders das Dialogforum, ein Ort der Begegnung, der diesmal unter dem Motto „Lust auf Zukunft“ steht. Hier können sich die Gäste austauschen und vernetzen. Unter anderem gibt es Schwerpunkte zur Digitalisierung und zum demographischen Wandel.

Ausgewählte Projekte kommen dazu, um die Diskussionen zu beflügeln, CorrelAid zum Beispiel, die Künstliche Intelligenz fürs Gemeinwohl einsetzen oder der Verein Juuuport, in dem sich Jugendliche für mehr Respekt im Internet einsetzen. Aus Berlin ist zum Beispiel auch Alex Assali dabei, ein syrischer Flüchtling, der aus Dankbarkeit für Obdachlose kocht.

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