Charlottenburg-Wilmersdorf : Am Lehniner Platz soll 2019 ein Café öffnen

Seit der Erneuerung der Anlage am Kurfürstendamm, gibt es Beschwerden über deren Tristesse. Ab nächstem Jahr soll es hier Kaffee und Kuchen geben.

Cay Dobberke
Vom Lehniner Platz am Kurfürstendamm geht kein inspirierender Flair aus.
Vom Lehniner Platz am Kurfürstendamm geht kein inspirierender Flair aus.Foto: Cay Dobberke

Die umstrittene Neugestaltung des Lehniner Platzes am Kurfürstendamm gegenüber der Schaubühne liegt nun schon sechs Jahre zurück. Immer wieder gibt es Beschwerden darüber, wie kahl und trist die Anlage sei. Tatsächlich führt die Boulebahn ein Schattendasein, auch der flache Brunnen ist keine große Attraktion. Von dem seit Jahren angekündigten Café ist nichts zu sehen. Aber es gibt eine gute Nachricht: Bis zur Freiluftsaison 2019 soll sich dies ändern.

„Wir haben die Baugenehmigung“, sagte die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe, Petra Reetz auf Nachfrage. Nachdem es dem Bezirksamt lange nicht gelungen war, einen Investor zu finden, hatte die BVG-Tochterfirma Urbanis vor rund zwei Jahren ihr Interesse bekundet. Im Frühjahr 2017 wurde ein überarbeiteter Architektenentwurf des Büros „Die Brücke“ vorgestellt und von Bezirkspolitikern gelobt. Trotzdem gab es laut Reetz noch einige Hürden, unter anderem habe das Bauamt ein Lärmgutachten verlangt.

Urbanis will das Café verpachten und hat ein Exposé an Interessenten versandt. Noch bis Ende Mai können sich Gastronomen bewerben, Ende Juni soll ein Wirt ausgewählt werden. Der Baubeginn ist im „dritten Quartal dieses Jahres“ geplant. Ab dem Frühjahr 2019 könnte es dann Kaffee und Kuchen geben – besser spät als nie.

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