Coronakrise in Berlin : Mehr als 4000 bestätigte Coronavirus-Infizierte

Verwaltungsgericht verbietet weiterhin Ostergottesdienste + Müller entschuldigt sich für Attacke gegen USA, Geisel legt nach + Der Virus-Blog für Berlin.

Am Dienstag meldet die Senatsverwaltung für Gesundheit zwar mehr bestätigte Corona-Infiziert, aber auch etwas weniger Patienten in Berliner Kliniken.
Am Dienstag meldet die Senatsverwaltung für Gesundheit zwar mehr bestätigte Corona-Infiziert, aber auch etwas weniger Patienten in...Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit meldete am Dienstagabend 4032 bestätigte Coronavirus-Infizierte in Berlin, also 176 mehr als am Montag. Die Zahl der Verstorbenen stieg um vier auf nun 32. Derzeit werden 505 Corona-Patienten in Berlins Kliniken behandelt, davon befinden sich 118 auf Intensivstationen. 2233 Personen sind wieder genesen (mehr dazu unten im Blog).

Das Verbot von Gottesdiensten in der Corona-Krise ist aus Sicht des Berliner Verwaltungsgerichts nicht zu beanstanden. Damit wurden Eilanträge eines religiösen Vereins sowie eines Gläubigen abgelehnt.

Nach den jüngsten Vorwürfen des Innensenators („Akt moderner Piraterie“) und des Regierenden („unmenschlich“) gegen die US-Regierung und Präsident Donald Trump hat Michael Müller (SPD) am Dienstag gesagt, er bedauere das Vorgehen im Streit mit den USA. Die US-Botschaft nahm die Entschuldigung an. Innensenator Geisel (SPD) hält jedoch weiterhin an seinen Aussagen fest: „Wir haben Wichtigeres zu tun, als uns mit den USA über Masken zu streiten.“ Den Streit lesen Sie hier nach.

Nach einem Polizeieinsatz in der vergangenen Nacht wurde für 43 Beamte häusliche Quarantäne angeordnet. Sie hatten in einer Biesdorfer Geflüchtetenunterkunft, die wegen Coronavirus-Verdachtsfällen unter Quarantäne steht, Kontakt zu einer Frau mit Symptomen.

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Für die Bekämpfung der Coronavirus-Krise in Berlin stellt der Senat in einem ersten Nachtragshaushalt fast drei Milliarden Euro zur Verfügung.

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