• Coronaleugner und Linken-Demo : „Irrer Protest“ auf der Straße des 17. Juni und Ausschreitungen in Neukölln

Coronaleugner und Linken-Demo : „Irrer Protest“ auf der Straße des 17. Juni und Ausschreitungen in Neukölln

Linke protestieren gegen Räumungen + In Mitte demonstrierten 20.000 Menschen gegen Corona-Regeln + Der Newsblog zu den Großdemonstrationen zum Nachlesen.

Julius Geiler Jiří Schroeder Jette Wiese
Bei der linken Demonstration im Neuköllner Schillerkiez kommt es zu Ausschreitungen.
Bei der linken Demonstration im Neuköllner Schillerkiez kommt es zu Ausschreitungen.Foto: Julius Geiler

In Berlin fanden am Samstag zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen statt. Nach der Corona-Demo in Mitte versammelten sich am Abend mehrere hundert Menschen aus der linken Szene zum Protest gegen Räumungen zum Beispiel der Kiezkneipe „Syndikat“ in Neukölln. Zu Beginn der Demo kam es zu Ausschreitungen und Festnahmen. (Mehr dazu unten im Blog.)

Bei der rechtsoffenen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin-Mitte beteiligten sich am Nachmittag laut Polizeiangaben 20.000 Menschen. Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci verurteilte den Protest gegen die Hygieneregeln.

Auch Innensenator Andreas Geisel kritisierte die Großkundgebung. Auf Twitter erklärte er am frühen Abend: „Was wir heute erlebt haben, war über die Maßen irrational.“ Er verteidigte das Vorgehen der Polizei, die ankündigte, die Kundgebungen zu räumen, weil die Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.


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