Debatte um das Impfen : Nur ein Pikser mit Folgen

Der Film "Eingeimpft" von David Sieveking widmet sich einem Thema, das seit Langem polarisiert. Der Tagesspiegel verlost Karten.

Spielplatzszene. Regisseur David Sieveking (rechts) spricht mit Eltern. 
Spielplatzszene. Regisseur David Sieveking (rechts) spricht mit Eltern. Foto: dpa

Üblich ist, dass ein Buch auf den Markt kommt, Erfolg hat und dann gegebenenfalls verfilmt wird. Auch den umgekehrten Verlauf hat es gegeben. Unüblich bleibt dagegen, dass Buch und Film nahezu parallel erscheinen wie jetzt im Falle von „Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen“ von David Sieveking. Das Buch erschien unlängst im Herder-Verlag, der Film ist ab 13. September im Kino zu erleben, jeweils mit autobiografischem Hintergrund. Es geht um die Frage, ob man Kinder impfen lassen soll oder nicht, ob der Pikser sie vor womöglich gravierenden Krankheiten bewahrt oder selbst Komplikationen nach sich ziehen kann.

„keineswegs gegen das Impfen“

Ein zunehmend kontrovers diskutiertes Thema, auch Sieveking wurde damit konfrontiert, als sich nach der Geburt seiner Tochter herausstellte, dass seine Lebensgefährtin strikte Impfgegnerin ist. Der Film präsentiert das Thema als Beziehungskomödie, die zudem noch in Berlin spielt, hat aber, in Verbindung mit dem Buch, schon vor dem Kinostart so viel Wirbel gemacht, dass Sieveking sich zu besänftigenden Erklärungen genötigt sah, etwa, dass er „keineswegs gegen das Impfen“ sei, vielmehr dafür, „dass die Impfprogramme verbessert werden und mehr Aufklärung betrieben wird“.

Am Mittwoch, 20.30 Uhr, hat der Film im Filmtheater am Friedrichshain Berlin-Premiere, in Anwesenheit von Sieveking. Es gibt Karten zu kaufen oder zu gewinnen: Der Tagesspiegel verlost 2 x 2 Tickets. Wer Interesse hat, registriere sich bis diesen Montag, 15 Uhr, unter www.tagesspiegel.de/gewinnen, Stichwort „Eingeimpft.“

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