Die seltsamsten Filme der Berlinale : Willkommen beim Karneval der Kontraste!

Im Programm der Berlinale werden 400 Filme angekündigt. Wir haben die sieben ungewöhnlichsten Streifen herausgesucht. Würden Sie dafür Karten kaufen?

„Interchange“: Ein Film über das verstörende Leben in der Vorstadt (Regie: Brian Cassidy und Melanie Shatzky aus Kanada).
„Interchange“: Ein Film über das verstörende Leben in der Vorstadt (Regie: Brian Cassidy und Melanie Shatzky aus Kanada).Foto: promo

Ein Liebesdrama aus Georgien, ein chinesischer Blockbuster, ein Roadmovie aus Fernost – die Berlinale startet wieder als zehntägige Entdeckungsreise um die Welt. Aber welchen der knapp 400 Filme soll man sich nun ansehen? Die meisten Fans orientieren sich beim Kartenvorverkauf an den kurzen Beschreibungen im offiziellen „Berlinale“-Journal.

Sie sollen einem die Auswahl eigentlich erleichtern – was auf wenigen Zeilen und womöglich auch bei dieser Auswahl nicht ganz einfach ist. Wir haben die verrücktesten sieben Filme aus den verschiedenen Wettbewerbssektionen herausgesucht.

Koly padayut dereva

Sektion: Panorama
Produktion: Ukraine/Polen/Mazedonien

„Zwischen brutaler Realität und surrealer Märchenwelt entspinnen sich die von sexuellen Begehren, Aggression und Gewalt geprägten Geschichten dreier Frauengenerationen in der Ukraine.“

River’s Edge

Sektion: Panorama
Produktion: Japan

„Tokio 1994. Unterschiedliche Geschichten werden zu einem Sittengemälde einer getriebenen, scheinbar verlorenen Jugend verwoben. Ein außergewöhnlich montiertes, rastloses Drama zwischen Sinnsuche, Aufruhr, Sex und Gewalt.“

Yocho

Sektion: Panorama
Produktion: Japan

„Als sich im Leben von Etsiko unerklärliche Vorfälle häufen, wird bald klar, dass eine höhere Macht das Ende der Welt einläuten will. Kiyshi Kurosawa verbindet Elemente von Science-Fiction, Horrorfilm, Thriller und Endzeitdrama.“

Obscuro Barroco

Sektion: Panorama
Produktion: Frankreich/Griechenland

„In ihrem traumwandlerischen Essayfilm erkundet die griechische Regisseurin durch den Kommentar ihrer transidenten Erzähler*in die magische Stadt Rio de Janeiro. Ein Fluss aus Bildern und Worten zwischen Karneval, Subkultur und Politik.“

Casanovagen

Sektion: Forum
Produktion: Deutschland

„Ein Mönch, eine Sexarbeiterin, ein Evolutionsbiologe bei der Arbeit, junge Erwachsene in einer Bar und John Malkovich als Casanova: Mal fiktional, mal dokumentarisch nähert sich dieses Debüt Fragen nach Körper und Begehren.“

Interchange

Sektion: Forum
Produktion: Kanada

„Eine Straßenkreuzung am Rande Montreals, wo die Stadt zum Vorort wird: Passanten, Schilder, Fahrzeuge jeglicher Art. Zwischen Beobachtung und Inszenierung vermitteln sich Eindrücke dieses Nichtorts in leuchtenden Bildern voller Kontraste und Spiegelungen.“

Whatever happens next

Sektion: Perspektive Deutsches Kino
Produktion: Deutschland/Polen

„Ein Aussteiger, der sich ganz dem Zufall im Hier und Jetzt überlässt. Und ein ebenso komischer wie melancholischer Streifzug durch unsere Gesellschaft, eine von schönen, dubiosen, verirrten Charakteren bevölkerte Welt.“

Und wie kommt man jetzt an Karten. Unseren Service in zehn Schritten finden Sie hier.

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