Erinnerung an 1989 : Rocksongs, Reden und ein Robur LO

In Pankow hat der Tagesspiegel Checkpoint an die Großdemonstration vom 4. November 1989 zurückerinnert. Zu hören waren Originaltexte und Revolutionsklassiker.

Dirk Michaelis (li.) und Tagesspiegel–Chefredakteur Lorenz Maroldt.
Dirk Michaelis (li.) und Tagesspiegel–Chefredakteur Lorenz Maroldt.Foto: Stefan Weger

„Es ist schön, wieder zurück auf der Straße zu sein“, sagte Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow. Rund 200 Leute hatten sich am Sonntagnachmittag auf dem Gelände des Bezirksamts Pankow versammelt, um zurück in die Wendezeit zu reisen.

Auf einem alten DDR-LKW vom Typ „Robur LO“ lasen Schauspielerinnen und Schauspieler vom Theater an der Parkaue Reden von der Großdemonstration am 4. November 1989, wo zum Beispiel Stefan Heym gesagt hat: „Wir lernen den aufrechten Gang.“ Weitere Texte von Christa Wolf und Jan Josef Liefers wurden verlesen.

Robert Ide, geschäftsführender Redakteur des Tagesspiegels, sagte: „Wir feiern zusammen einen Schatz, die friedliche Revolution.“ Dann stimmte die Checkpoint-Band den Ton-Sterne-Scherben-Klassiker „Keine Macht für Niemand“ an, gefolgt von Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“. Zum Abschluss spielten sie gemeinsam mit Dirk Michaelis seinen Rock-Klassiker „Als ich fortging“. (Tsp)

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